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Morgan Stanley stellt deutschen Windparkentwickler ins Verkaufsfenster

Die US-Großbank könnte 40 Prozent an PNE verkaufen. Finanzinvestoren wie EQT und Macquarie zeigen sich angeblich sehr interessiert.

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© Patrick Andrade / Bloomberg

Morgan Stanley hat informierten Kreisen zufolge seinen 40 Prozent-Anteil an dem deutschen Windparkentwickler PNE AG ins Verkaufsfenster gestellt. Wie zu hören sei, haben unter anderem die schwedische Beteiligungsgesellschaft EQT und die australische Macquarie Group Ltd. Interesse an einer Übernahme. Über diese mögliche Transkation informiert Bloomberg.

Die Infrastrukturabteilungen beider Firmen haben sich die Beteiligung angesehen, wie darüber informierte Personen berichten. Ob sie tatsächlich zu Angeboten schreiten werden, sei jedoch unklar. 

Dem Vernehmen nach hat Morgan Stanley auch bei Firmen aus der Branche das Interesse an der PNE-Beteiligung ausgelotet, etwa beim Ölriesen BP und bei BayWa RE, einem Joint Venture zwischen Energy Infrastructure Partners und dem Versorger BayWa AG.

PNE ist einer der größten Entwickler von Windparks in Deutschland. Das Unternehmen hat Standorte in ganz Europa und expandiert auch in Lateinamerika, Afrika und Asien.

Kompliziert und teuer
Mehrere potenzielle Interessenten hätten gegen ein Gebot entschieden, heißt es. Zu den Ablehnungsgründen zählten unter anderem die komplizierte Aktionärsstruktur und die Preiserwartungen. 

Morgan Stanley Infrastructure Partners erwarb die 40 Prozent-Beteiligung an PNE 2019 für 4,0 Euro je Aktie. Angesichts der Energiepreis-Rally und der Förderung der grünen Stromerzeugung ist der Börsenkurs in die Höhe geschnellt. Dem Vernehmen nach fordert Morgan Stanley Gebote von mehr als 25 Euro je Aktie. 

Am Montag stieg der Kurs um bis zu 4,8 Prozent auf 23,85 Euro, den höchsten Wert seit über 20 Jahren. Allein in diesem Jahr hat sich der Kurs fast verdreifacht; der Börsenwert beträgt nun rund 1,8 Milliarden Euro. Aufgrund der Übernahmeregeln würde ein Kauf der Morgan Stanley-Beteiligung ein Pflichtangebot für die restlichen PNE-Aktien auslösen.

“Wir haben mehrere Interessensbekundungen erhalten”, sagte der Vorstandsvorsitzende von PNE, Markus Lesser, letzte Woche auf einer Konferenz in Frankfurt. “Eine Entscheidung wird bis Februar oder März nächsten Jahres dauern.”

Vertreter von BP, EQT, Macquarie und Morgan Stanley wollten sich zum Thema nicht äußern. Sprecher von BayWa RE und PNE reagierten nicht umgehend auf Anfragen um Stellungnahmen. (aa)

 

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