Das Fachmagazin für institutionelle Investoren

Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein, um sich an der Website anzumelden:

Mit Rohstoffen das Portfolio diversifizieren.

Ad

Zu Zeiten schwacher Aktienmärkte zeigt sich die Bedeutung der Diversifikation. Gerade Öl und Industriemetalle können ein Gegengewicht zu volatilen Aktien sein. Mit Exchange Traded Commodities (ETCs) investieren Finanzprofis 1:1 und besichert in Rohstoffe.

Anzeige
| Märkte
twitterlinkedInXING

M.M.Warburg: "außergewöhnlicher Negativrekord"

Steigende Zinsen setzen den Aktienmärkten zu. Für ein allgemeines "Game Over" ist es allerdings noch zu früh, urteilen Analysten von M.M.Warburg. Trotzdem sei "ein außergewöhnlicher Negativrekord" zu registrieren.

fotolia_158807263_beeboys.jpg
© beeboys / stock.adobe.com

Die Sorge vieler Investoren vor weiteren Zinserhöhungen der US-Notenbank Fed hat die Aktienmärkte zuletzt deutlich unter Druck gesetzt. Zu Unrecht, finden die Analysten von M.M.Warbung. "Aus unserer Sicht gibt es wenig konkrete Hinweise, die für ein aggressiveres Vorgehen der Notenbank sprechen", schreiben sie in ihrem aktuellen Konjunktur- und Strategiebericht. Auch Befürchtung, dass die US-Wirtschaft kurz vor einer nachhaltigen Überhitzung stehe, halten sie für wenig stichhaltig. Die Analysten gehen davon aus, dass sich die Zinssorgen schon bald wieder verflüchtigen.

Steigende Zinsen seien allerdings nur einer von mehreren Belastungsfaktoren, denen die Aktienmärkte derzeit ausgesetzt seien. Zuletzt warnten mehr Unternehmen als üblich vor einer schwächeren Gewinnentwicklung. Die ersten Berichte ließen zwar nicht erkennen, dass sich an dem positiven Trend der vergangenen Quartale etwas geändert habe, heißt es bei M.M. Warburg. "Doch obwohl die Zahlen darauf hindeuten, dass sich das Gewinnwachstum im Vergleich zum Vorjahr auf 20 Prozent belaufen dürfte, haben nur zwölf Prozent der Aktienkurse dieser Unternehmen positiv reagiert. Dies ist ein historischer und vom Ausmaß her außergewöhnlicher Negativrekord", schreiben die Analysten. 

Investoren sollten zumindest zum Teil auf "Risk-off" gehen
Die US-Börsen dürften somit noch immer über ein deutliches Aufholpotential verfügen. Auch für die US-Wirtschaft sind die Prognosen der Analysten positiv. "Trotz bestehender Unsicherheiten gehen wir davon aus, dass sich der Aufschwung in den USA fortsetzen wird", schreiben die Experten.

In Europa seien die konjunkturellen Risiken dagegen größer. Das liegt den Analysten zufolge an der stärkeren Exportabhängigkeit, aber auch an Unsicherheiten, die vom bevorstehenden Brexit ausgehen. "Zudem drücken die eigenwilligen Budgetpläne der italienischen Regierung auf die Stimmung", so M.M.Warburg. Investoren sollten sich daher mindestens eine Zeitlang defensiver positionieren und ihre Aktienquote reduzieren. (fp)

twitterlinkedInXING

News

 Schliessen