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Mitteleuropa adé: VW erwägt Produktionsverlagerungen

Der Volkswagen-Konzern spielt sich mit den Gedanken, seine Autoproduktion zumindest teilweise aus dem kriselnden Mitteleuropa. Das wird vor Ort viele Arbeitsplätze kosten und die staatlichen Sozialsystem belasten.

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© Krisztian Bocsi / Bloomberg

In Reaktion auf potenzielle Erdgasengpässe erwägt die Volkswagen auch Produktionsverlagerungen innerhalb des globalen Konzernnetzwerks, berichtet Bloomberg. Sollte ein Gasmangel deutlich über den kommenden Winter hinausgehen, sei eine teilweise Verlagerung der Produktion eine der mittelfristig verfügbaren Optionen, teilte Europas größter Automobilhersteller am Donnerstag mit. 

Der VW-Konzern verfügt über große Standorte in Deutschland, Tschechien und der Slowakei - allesamt Länder, die mit am stärksten von russischem Gas abhängig sind. Daneben gibt es aber auch Werke in Südeuropa, wo Energie aus anderen Quellen bezogen wird.

“Als mittelfristige Alternativen konzentrieren wir uns auf eine stärkere Lokalisierung, die Verlagerung von Produktionskapazitäten oder technische Alternativen, ähnlich wie es im Zusammenhang mit den Herausforderungen im Zusammenhang mit Halbleiterknappheit und anderen jüngsten Unterbrechungen der Lieferkette bereits gängige Praxis ist”, erklärte Geng Wu, Leiter des Volkswagen-Bereich Beschaffung.

Derzeit ist die Gasversorgung der VW-Werke gesichert. Der Konzern hat an seinen europäischen Standorten zudem Einsparpotenziale identifiziert, den Gasverbrauch um einen “mittleren zweistelligen Prozentsatz” zu senken, wie der Geschäftsführungssprecher der VW Kraftwerk GmbH, Michael Heinemann, sagte.

Zulieferer drohen Pleiten
Besorgt zeigte sich der Autoriese indessen in Bezug auf die Auswirkungen, die die hohen Gaspreise auf seine Zulieferer haben könnten.

Die Politik müsse die derzeit unkontrollierte Explosion der Gas- und Strompreise eindämmen, sagte Thomas Steg, Generalbevollmächtigter des Volkswagen-Konzerns für Außenbeziehungen. Andernfalls drohten vor allem kleine und mittlere energieintensive Unternehmen große Probleme in der Lieferkette zu bekommen und könnten die Produktion reduzieren oder sogar einstellen müssen. (aa)

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