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Mitarbeiter dringend gesucht: Fachkräftemangel erreicht Fondshäuser

ESG-Trend, zunehmende Digitalisierung, wachsendes Interesse der Kunden an illiquiden Assets: Aufgrund der umfassenden Transformation in der Asset-Management-Branche sind die Gesellschaften auf der Suche nach Personal. Doch die gestaltet sich schwierig.

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© Andrii Yalanskyi / stock.adobe.com

Für produzierende Unternehmen im deutschen Mittelstand ist der Fachkräftemangel schon seit Jahren ein Dauerthema. Doch in jüngster Zeit suchen auch Asset Manager mit Hochdruck nach versierten Mitarbeitern. Und das, obwohl die jüngsten Rückschläge an den Börsen für Fondsgesellschaften abschmelzende Vermögen und häufig Mittelabflüsse mit sich bringen. "Das Personalkarussell läuft derzeit in einem irrsinnigen Tempo", erklärt Karin Schambach, Gründerin und Geschäftsführerin des Personalvermittlers Indigo Headhunters, im Gespräch mit der "Börsen-Zeitung". 

Dabei sei der hohe Bedarf kein Ausdruck eines Wachstumsmarktes. "Die sehr rege Personalsuche spiegelt vielmehr den Transformationsprozess der Fondsbranche wider", sagt Schambach. Der Wandel in der Branche werde von drei Faktoren getrieben: erstens durch den Trend zu nachhaltigen Produkten, zweitens durch die zunehmende Digitalisierung und drittens durch das wachsende Interesse der Kunden an illiquiden Assets. 

Personal für alle zentralen Positionen
Die umfassende Transformation führe dazu, dass die Gesellschaften zentrale Positionen besetzen müssen, was nicht zwangsläufig mit Personalaufbau einhergehe, sondern vielmehr mit einer Personalveränderung. "Es werden derzeit wirklich alle Positionen gesucht, es gibt dabei keine Schwerpunkte, wobei diejenigen besonders gute Aussichten haben, die Erfahrungen in der Transformation eines Unternehmens mitbringen", erläutert Schambach.

Da Nachwuchskräfte wegen des demografischen Wandels immer rarer werden, gestalte sich die Suche für die Kapitalverwaltungsgesellschaften zäh. Der Fachkräftemangel komme damit nun auch in der Fondsbranche an. "Der Asset-Management-Sektor wandelt sich zu einem Bewerbermarkt – auf Stellengesuche gibt es derzeit nur noch ganz wenige Bewerbungen", sagt die Headhunterin. Für die Unternehmen rücke zunehmend die Sorge in den Mittelpunkt, dass sie für ihr künftiges Wachstum nicht mehr genügend Personal finden. 

Engpässe treiben Gehälter nach oben
Der Wunsch der Arbeitgeber, durch Neueinstellungen Teams zu verjüngen, sei vor diesem Hintergrund immer schwieriger zu erfüllen, berichtet Schambach. "Wir werden die gesamte Altersspreizung nutzen müssen, um die Vakanzen zu besetzen", erklärt die Expertin im Interview mit der "Börsen-Zeitung". Die Engpässe bei der Personalsuche trieben zudem die Gehälter im Asset Management weiter nach oben. Dies stehe im Kontrast zu den schrumpfenden Nettovermögen der Fondshäuser. Nach Einsparpotenzial suchten sie daher an anderen Stellen. (am)

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