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Minenunternehmen bleiben trotz der Achterbahnfahrt des Goldes auf Kurs

Die Achterbahnfahrt des Goldpreises im August ist auch an den Goldaktien nicht spurlos vorbeigegangen, wie Joe Foster, Portfoliomanager und Goldstratege bei VanEck, bemerkt hat.

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Joe Foster, Portfoliomanager und Goldstratege bei VanEck
© Van Eck

"Während Small-Cap-Goldaktien schon im Laufe des Jahres meist hinter Gold zurückgeblieben waren, hat sich der Abstand im August deutlich vergrößert. Large-Cap-Werte hatten sich in diesem Jahr eigentlich besser entwickelt als das Metall, aber der Rückschlag Anfang August ließ auch sie deutlich fallen. Seit Jahresbeginn ist der Goldpreis um 4,46 Prozent gesunken, während der NYSE Arca Gold Miners Index um 9,16 Prozent und der MVIS Global Junior Gold Miners Index um 20,18 Prozent fielen", weiß Joe Foster, Portfoliomanager und Goldstratege bei VanEck, zu berichten.

Auch Goldunternehmen sind dem Inflationsdruck ausgesetzt
„In ihren Reports für das zweite Quartal wiesen die Goldunternehmen auf den Inflationsdruck hin, der auf dem Bereich lastet“, erklärt Foster. „Ähnlich wie andere Wirtschaftszweige leidet auch der Goldbergbau unter Unterbrechungen und Engpässen in der Lieferkette, höheren Kraftstoff-, Energie- und Materialpreisen und in einigen Regionen auch unter höheren Arbeitskosten.“

Bekämpfung des Kostendrucks
Obwohl die Branche eindeutig mit einem inflationären Kostendruck konfrontiert ist, sind davon nicht alle Unternehmen betroffen und die meisten von ihnen suchen aktiv nach Möglichkeiten, diese Kostensteigerungen auszugleichen. „Wir sind der Meinung, dass die Goldunternehmen in den letzten Jahren durchweg einen disziplinierten Ansatz bei der Kapitalallokation verfolgt haben, dessen Schwerpunkt auf der Erzielung attraktiver Kapitalrenditen lag“, sagt der Goldexperte.

Kostensenkungen sollen Gewinnspannen oben halten
Der Sektor hat bekräftigt, dass er sich weiterhin auf Kostensenkungen konzentriert, die auf der Optimierung und Steigerung der Effizienz seiner Tätigkeiten beruhen, um die gewünschten Gewinnspannen zu ermöglichen. Die operativen Gewinnspannen der Goldunternehmen haben sich in den letzten Jahren deutlich vergrößert. Nicht nur hat der Goldpreis Rekordhöhen erreicht, auch die Unternehmen haben durch Kostensenkungen die Gewinnspannen auf Rekordhöhe gesteigert.

Reaktion von Goldaktien auf Änderungen des Glodpreises
Wenn der Goldpreis sinkt oder sich konsolidiert, entwickeln sich Goldaktien tendenziell schlechter. Selbst wenn der Goldpreis steigt, können Goldaktien in der Anfangsphase des Aufschwungs manchmal zurückbleiben, während die Märkte auf die neuen Aussichten für das Metall reagieren. Etwas Ähnliches passiert auch bei der jüngsten Erholung des Goldpreises.

Chancen auf 2.000 US-Dollar je Unze?
„Wir sehen noch immer längerfristig eine Vielzahl von Risikofaktoren, die das Potential haben, Gold auf 2.000 US-Dollar und darüber hinaus zu treiben. Wir glauben, dass die Inflation ein längerfristiges Problem ist und bis ins Jahr 2022 andauern wird“, sagt Foster. (kb)
 

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