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M&G hält 2021 für entscheidendes Jahr bei Impact Investing

Welche grundsätzlichen Trends bei Impact Investing zu erwarten sind und welche Schwerpunkte gesetzt werden, erläutert M&G Investments.

Werner Kolitsch, M&G-Länderchef für Deutschland und Österreich
Werner Kolitsch (Bild), Country Head Germany & Austria bei M&G Investments, zieht aus den Entwicklungen der immer beliebter werdenden Anlagestrategie des wirkungsorientierten Investierens Rückschlüsse für deren Aussichten in diesem Jahr.
© M&G Investment

„Nachhaltig agierende Unternehmen, die eine positive gesellschaftliche Wirkung – also einen „Impact“ – erzeugen, haben sich im zurückliegenden turbulenten Jahr im Allgemeinen als wirklich widerstandsfähig erwiesen. Es wurde deutlich, dass in der Krise gerade solche Unternehmen erfolgreich waren, die ihre Mitarbeiter und Lieferketten verantwortungsvoll und effektiv gemanagt haben", stellt Werner Kolitsch, Country Head Germany & Austria bei M&G Investments, fest.


Mit dem Beitritt zum United Nations Global Compact (UNGC)  hebt Institutional Money den Money for Change (M4C)-Award aus der Taufe.

Die hochkarätig besetzte Jury, bestehend aus Vertretern von UNGC, Ban Ki-moon Centre, Impact Hub Vienna, Toniic, PRI und den Partnerinitiatoren Mercer sowie Institutional Money suchen Asset Owner, Corporates, Enterpreneurs und Kooperationen, die im Bereich Impact-Ökonomie herausragendes leisten. Die Gewinner des-, und Teilnehmer am Award erhalten die einmalige Möglichkeit ihre Impact-Aktivitäten vor einem breiten Publikum an potentiellen Investoren, Partnern oder Kunden bekannt zu machen.

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Gute Vorzeichen für Investoren in Impact-Aktienfonds
Investoren, die mit ihrem Kapital nicht nur Rendite erzielen, sondern auch messbare Ergebnisse beim Kampf gegen die Herausforderungen, vor denen die Gesellschaften weltweit stehen, sehen wollen, lassen die Nachfrage nach solchen Investments steigen. Das Global Impact Investing Network (GIIN) schätzt, dass Anlagegesellschaften mittlerweile 715 Milliarden US-Dollar nach Impact-Vorgaben verwalten – im Jahr 2017 waren es gerade einmal 117 Milliarden. Das liegt auch daran, dass Impact-Strategien greifbarerer und leichter zu verstehen sind als viele andere ESG-Investitionen.

Ablenkung durch Pandemie kommt dieses Jahr zu einem Ende
Durch die Pandemie wurden Aufmerksamkeit und Ressourcen von einer Vielzahl von Problemen weggelenkt, die dringend Finanzierungsmittel brauchen. Darum sieht M&G 2021 als entscheidendes Jahr für nachhaltige Entwicklungen – sei es, um Armut zu lindern, Bildung zu fördern oder Gesundheitssysteme zu verbessern. Wirkungsorientierte Investments werden dabei eine wichtige Rolle spielen.

Klimawandel bleibt Megathema
Beim Klimaschutz geht es voran und Investoren haben die Möglichkeit, durch entsprechende Fonds diesen Umschwung mit zu tragen. Viele Länder haben ihre Umweltziele skizziert, wie etwa den EU Green Deal. Mit den USA und China haben jüngst die weltweit größten Produzenten von Kohlendioxid erklärt, die globale Erwärmung zu bekämpfen: Im September gab China seine Pläne für eine grüne Erholung nach der Pandemie bekannt. Bis 2060 will das Land CO2-neutral sein.

Für die USA machte der designierte Präsident Joe Biden deutlich, dass sein Land dem Klimaabkommen von Paris wieder beitreten will. Dieses hat zum Ziel, den Anstieg der weltweiten Durchschnittstemperatur auf deutlich unter zwei Grad Celsius gegenüber vorindustriellen Werten zu begrenzen – idealerweise auf 1,5 Grad. Damit werde das Rennen um „Netto Null” bei den CO2-Emissionen laut M&G "endlich" zu einer echten internationalen Anstrengung – wenn alle Beteiligten ihre Versprechen auch einhalten.

Soziale Faktoren wichtiger denn je
Die Ausbreitung des Coronavirus hat bestehende sozioökonomische Ungleichheiten noch verschärft. Kolitsch dazu: "Auch wenn beim Wiederaufbau nach der Krise zunächst einmal Wirtschaftsthemen im Vordergrund stehen werden, so glauben wir doch, dass wir in diesem Jahr eine Welle staatlicher Maßnahmen im sozialen Bereich sehen werden. Gleichzeitig gewinnen private Initiativen an Bedeutung. Zum Beispiel beim Thema Bildung: Impact Investoren unterstützen Projekte, bei denen Mädchen und Jungen qualitativ hochwertige Grund- und Sekundarschulbildung erhalten. Auch Zentren für Erwachsenbildung werden so gefördert, was gerade in Gebieten, in denen der Staat seiner Bildungsaufgabe nicht umfänglich nachkommt, besonders wichtig ist. So wird die Basis für wirtschaftliches und gesundheitliches Wohlergehen der kommenden Generationen gelegt."

Großes Interesse von Unternehmensseite, Teil eines Impact-Fonds zu sein
"
Eine weitere Entwicklung trägt dazu bei, Impact Investing als Anlageklasse in diesem Jahr ganz oben stehen zu lassen: Wir haben festgestellt, dass es von Unternehmensseite großes Interesse daran gibt, Teil eines Impact-Fonds zu sein und so zu einer ausgewählten Gruppe zu gehören, die nachweislich Gutes für Gesellschaft und Umwelt tun. So können wir als Vermögensverwalter unseren Einfluss noch stärker nutzen und Firmen dabei helfen, die Offenlegung ihrer Aktivitäten zu verbessern oder positive Veränderungen vorzunehmen“, so Kolitsch. (kb/aa)

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