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Metzler AM läutet mit QbrickS nächste Phase der ESG-Integration ein

Individuelle Kundenpräferenzen für Nachhaltigkeit lassen sich mit QbrickS in die Kapitalanlage integrieren. Nachhaltigkeitwird zielgerichtet genutzt, um das Rendite-Risiko-Profil von Investitionsstrategien zu optimieren. Metzler AM schreibt damit 20 Jahre Erfahrung mit nachhaltiger Anlage fort.

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Dr. Rainer Matthes, CIO im Metzler Asset Management
© Axel Gaube

Die Relevanz von ESG-Themen bei der Kapitalanlage hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Nachhaltigkeit als Faktor zu berücksichtigen, hat sich nicht nur hinsichtlich gesellschaftlicher Verantwortung, sondern auch ökonomisch als sinnvoll erwiesen. ESG-Ansätze haben sich als Werkzeug des Risikomanagements bewährt, um zum Beispiel Klage-, Reputations- und Eventrisiken zu identifizieren. Ergänzend sind Investoren mit einer steigenden Zahl an regulatorischen Anforderungen konfrontiert. Spätestens seit der klaren Position der EU, Nachhaltigkeitsaspekte stärker in Kapitalanlagen zu integrieren und Kapitalströme neu auszurichten, steigt die Notwendigkeit, dieses Thema systematisch zu berücksichtigen.

ESG bei Metzler Asset Management schon seit 20 Jahren Thema
„Wir haben nachhaltiges Investieren nie nur als Trend verstanden. Vielmehr sind wir fest davon überzeugt, dass sich die Integration von Nachhaltigkeit in die Kapitalanlage in absehbarer Zeit als Marktstandard etablieren wird. Gleichwohl ist die Berücksichtigung von Nachhaltigkeit im Rahmen der Portfoliokonstruktion bislang noch nicht in allen Dimensionen hinreichend diskutiert worden“, so Dr. Rainer Matthes, CIO im Metzler Asset Management, anlässlich eines Pressegesprächs in Frankfurt am Main. „Erforderlich ist ein kohärenter Analyse­rahmen, mit Hilfe dessen die Interdependenzen zwischen Allokations-, Risikoprämien- und ESG-Entscheidungen transparent gemacht und gleichzeitig eine simultane Steuerung dieser Komponenten ermöglicht wird. Mit unserem Ansatz QbrickS stellen wir unseren Kunden erstmals ein solches Instrument zur Verfügung. Ziel ist, das Ertrags-Risiko-Profil zu optimieren und nicht intendierte Portfoliorisiken zu vermeiden.“

QbrickS ermöglicht eine ganzheitliche Kundenberatung
Metzler Asset Management verwaltet seit mittlerweile 20 Jahren Nachhaltigkeitsmandate und hat 2012 als einer der ersten deutschen Asset Manager die UN PRI unterzeichnet. Entsprechend den veränderten regulatorischen und politischen Rahmenbedingungen ist der Nachhaltigkeitsansatz stetig weiterentwickelt worden und umfasst heute neben kundenspezifischer Beratung auch eine maßgeschneiderte Implementierung und entsprechende, umfassende Reportings. „Wir wollen unseren Kunden keine Definition von Nachhaltigkeit vorgeben. Für uns sind die Kundenbedürfnisse maßgeblich, entsprechend denen wir unterschiedliche Dimensionen von Nachhaltigkeit in den Investitionsprozess integrieren. QbrickS ermöglicht eine ganzheitliche Kundenberatung, die erlaubt, etwaige Handlungsalternativen aufzuzeigen“, erläutert Daniel Sailer, im Metzler Asset Management zuständig für ESG Advisory.

Wie sich ESG-Integration fundiert umsetzen lässt
Dies und ebenso, warum dadurch das Rendite-Risiko-Profil von Portfolios optimiert wird, beschreiben die ESG-Experten aus dem Metzler Asset Management detailliert in ihrem aktuellen Konzeptpapier. QbrickS umfasse demnach einen mehrstufigen Prozess. Eingebettet in einen konsistenten makroökonomischen Ausblick über Anlageklassen hinweg, verbinde QbrickS über eine zentrale Investitionslogik finanziell-materielle Elemente der nachhaltigen Kapitalanlage (1) mit dem Potenzial von Risikoprämien (2) und thematischer Allokation auf Basis von Sektoren und Ländern (3). Im Fokus stehe stets, die werttreibenden Faktoren zu ermitteln, die die Überschussrenditen zu steigern und zu stabilisieren helfen. Dieser Prozess liefere wichtige Hinweise, die bei der diskretionären Auswahl der Wertpapiere für das Kundenportfolio berücksichtigt würden.

Flexible Anpassung an das Nachhaltigkeitsprofil des Kunden
„QbrickS lässt sich flexibel an das Nachhaltigkeitsprofil des Kunden anpassen und verbindet dessen Anforderungen systematisch mit diskretionären Anlageentscheidungen. So lassen sich längerfristige strategische ESG-Präferenzen mit kurzfristigen taktischen Anlageentscheidungen in Einklang bringen. Hinter dieser Investitionslogik steht das Ziel, höhere Renditen zu erwirtschaften bei gleichzeitig geringerem Risikobeitrag in den Portfolios“, fasst Jan Rabe, zuständig für ESG Integration, zusammen. (kb)

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