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Mark Dowding/ BlueBay AM warnt vor Fake News

Das Gerede über einen angeblichen geldpolitischen Fehler der US-Notenbank scheint weit hergeholt zu sein, sagt Mark Dowding, Chief Investment Officer bei BlueBay Asset Management. Er blickt gespannt auf den US-Arbeitsmarktbericht in der kommenden Woche.

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Mark Dowding, Chief Investment Officer bei BlueBay Asset Management
© Hemmerich / Institutional Money

„Infolge der jüngsten Fed-Sitzung am vergangenen Mittwoch sanken die Renditen langlaufender US-Staatsanleihen von mehr als 2,2 Prozent auf 1,9 Prozent. Es hatte den Anschein, als seien einige Marktteilnehmer regelrecht schockiert von den Entscheidungen gewesen. Eine Reihe von Fed-Sprechern trug jedoch zur Beruhigung bei: Die Geldpolitik spiegelt die Tatsache wider, dass die eingehenden Konjunkturdaten stärker ausgefallen sind als erwartet. In der Folge kletterten US-Aktien auf neue Rekordstände, während sich die Anleiherenditen wieder in Richtung des Niveaus vor der Sitzung bewegten", sagt Mark Dowding, CIO von Blue Bay Asset Management. Man blicke ebenfalls optimistisch auf die US-Wirtschaft und gehe weiterhin davon aus, dass die Fed im September eine Zinsanpassung ankündigen werde – je nach Beschäftigungs- und Inflationsdaten. 

Arbeitsmarktentwicklung von besonderem Interesse
Mit Blick auf den US-Arbeitsmarktbericht in der kommenden Woche wird es interessant sein zu sehen, ob sich die Zahl der neu geschaffenen Arbeitsplätze beschleunigt hat und ob sich der Lohndruck in den Daten abzeichnet. Dowding dazu: "Wir gehen davon aus, dass auf beiden Seiten Zuwächse erzielt werden. Einige Marktteilnehmer dürften überrascht sein, dass die Inflation ihren Höhepunkt noch nicht erreicht hat und weniger temporär erscheint. In diesem Zusammenhang halten wir an unserer Überzeugung in Bezug auf Short-Positionen auf US-Zinsen fest. Ein positiver Arbeitsmarktbericht könnte dazu führen, dass die Renditen seitwärts tendieren und Risikoanlagen dank der reichlich vorhandenen Liquidität weiter steigen. Wir sind jedoch der Meinung, dass eine Beschleunigung des Beschäftigungszuwachses und steigende Löhne als Katalysator für weitere Anpassungen der Fed-Rhetorik dienen und die Renditen infolgedessen steigen werden."

Doch das Gerede, dass sich das Wachstum verlangsamt oder die Geldpolitik zu restriktiv geworden ist, klingt in den Ohren von Dowding und seinen Kollegen einfach wie Fake News. (kb)

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