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Mark Dowding, Bluebay AM, über die Chancen einer Jahresend-Hausse

Der vergangene November war ein starker Monat für die Aktien- und Anleihemärkte. Setzt sich der Positivtrend bis ins kommende Jahr fort? Mark Dowding, Chief Investment Officer bei BlueBay Asset Management, hat da so seine Zweifel.

Mark Dowding
Mark Dowding, Bluebay Asset Management: „2022 war ein schwieriges Jahr voller Schocks und Überraschungen. Wir sind daher misstrauisch, dass die Jahresendrallye ohne Unterbrechung verlaufen wird.“
© BlueBay Asset Management

Sowohl Aktien- als auch Anleihen zeigten im November eine beeindruckende Wertentwicklung. Die Gewinne wurden von der Hoffnung getrieben, dass ein Schwenk der US-Notenbank Fed im Dezember auf einen Höchststand der US-Zinsen im ersten Quartal 2023 hindeuten wird. Unterdessen gibt es Anzeichen dafür, dass China seine Null-Covid-Politik lockert. Das nährt die Erwartung, dass das globale Wachstum im kommenden Jahr weniger schwach ausfallen könnte als befürchtet. Da die Anleger relativ vorsichtig positioniert waren, wurde die Jahresendrallye durch die zugrunde liegenden technischen Daten begünstigt, rekapituliert Mark Dowding, Chief Investment Officer bei BlueBay Asset Management, die jüngsten, wichtigsten Marktentwicklungen.

Berechtigte Zweifel
Angesichts von einer Performance von vier bis sechs Prozent bei den Benchmarks für Aktien und Anleihen im vergangenen Monat stellt sich jedoch für Dowding die Frage, ob diese Entwicklung bis zum Jahresende anhalten kann. Unter diesem Gesichtspunkt sind der bevorstehende US-Arbeitsmarktbericht und die Inflationsdaten im Vorfeld der Sitzung des Fed-Offenmarktausschusses (FOMC) im Dezember von größter Bedeutung. In den vergangenen Monaten setzten die Marktteilnehmer scheinbar auf eine weniger restriktive Fed.

Eine nüchternere Einschätzung des Fed-Vorsitzenden Jerome Powell wird nach Ansicht Dowdings jedoch widerspiegeln, dass er weiterhin einen höheren Zinshöchststand erwartet, als dies zum Zeitpunkt der FOMC-Sitzung im September der Fall war. Außerdem haben die Währungshüter immer wieder die These zurückgewiesen, dass auf eine Phase der geldpolitischen Straffung zeitnah Zinssenkungen folgen werden.

Höhere Zinsen, als Investoren lieb sind
„Sollte es Anzeichen für eine weiterhin hohe Inflation geben, werden die Zentralbanken länger eine restriktive Haltung einnehmen müssen als den Marktteilnehmern lieb sein kann. Darüber hinaus rechnen wir in den kommenden Monaten immer noch mit Rezessionen in den USA und Europa, da die bisherige geldpolitische Straffung die Wirtschaftstätigkeit weiterhin belastet", prognostiziert Dowding.

Es bestehe die Hoffnung, dass die USA immer noch eine ‚sanfte‘ Landung erreichen können. Selbst in diesem Fall erwartet Dowding aber in den kommenden Quartalen ein schwieriges Umfeld für die Unternehmensgewinne.

In Europa scheinen die Aussichten gedämpfter zu sein, auch wenn die jüngsten Kursbewegungen nicht weniger stark waren. Grund für dem Aufschwung bei europäischen Vermögenswerten war die Annahme, dass der Pessimismus hinsichtlich der Aussichten für die Region zu groß war. Der makroökonomische Hintergrund könnte jedoch den Aufwärtstrend einschränken – insbesondere, wenn die Inflation in der Region langsamer sinkt als in den USA. (aa)

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