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Londoner Häuserpreise fallen so stark wie seit 2009 nicht mehr

​Die Preise für Häuser in London sinken mit dem schnellsten Tempo seit den Tiefen der Rezession vor fast einem Jahrzehnt. Dabei sind die stärksten Rückgänge in den teuersten Stadtteile der Hauptstadt zu verzeichnen.

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© fotolia / Fotolia

Der durchschnittliche Preis fiel im Januar auf 593.396 Pfund (zirka 668.000 Euro), wie aus einem Bericht von Acdata am Montag hervorging, der Bloomberg News vorliegt. Das entspricht einem jährlichen Rückgang von 2,6 Prozent und ist der größte seit August 2009. Londons teuerste Stadtteile waren am stärksten betroffen, angeführt von Wandsworths mit einem Preiseinbruch von 14,9 Prozent und Southwark mit minus 12,2 Prozent. Die folgende Grafik zeigt die schwache Hauspreisentwicklung in London im Vergleich zum restlichen UK.

Die Häuserpreise in London fielen allein im Januar um 0,8 Prozent zum Vormonat, was fast 5.000 Pfund entspricht. Das zeigt, dass sich die Schwäche des letzten Jahres bis ins Jahr 2018 fortgesetzt hat. Der Markt wurde durch ein langsameres Wirtschaftswachstum und eine schnellere Inflation seit der Brexit-Entscheidung beeinträchtigt, während die Bank of England signalisiert hat, dass sie die Zinsen weiter erhöhen müsse.

Die Hauptstadt zog den landesweiten Preisanstieg bei Wohnimmobilien Acadata zufolge im Februar auf 0,5 Prozent herunter. Selbst ohne London und den Südosten blieb die jährliche Preissteigerungsrate von 2,5 Prozent im Januar deutlich hinter dem Wachstum von fast sieben Prozent im Jahr 2016 zurück. Der Rückgang der Preise für Wohnimmobilien könnte auch die Konsumausgaben belasten, die laut einem separaten Bericht von Visa im Februar den neunten von zehn Monaten gesunken sind. Die privaten Haushalte gaben so wenig Geld für die Freizeitgestaltung aus wie seit 2010 nicht mehr. (kb)

 

 

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