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Leichte Stimmungsaufhellung bei der BofA-Fondsmanagerumfrage im August

Die Stimmung unter Fondsmanagern bleibt eingetrübt, doch gegenüber dem Vormonat ist sie leicht verbessert. Grund für den Optimismus ist die Erwartung, dass der globale Inflationsschock langsam, aber doch zu Ende geht – und damit auch der Druck auf die Notenbanken zu starken Zinsanhebungen schwindet.

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Michael Hartnett, Chief Investment Strategist bei BofA Merrill Lynch
© BofA Merrill Lynch

Die Stimmung bleibt zwar bearish, aber nicht mehr apokalyptisch bearish, da die Hoffnung steigt, dass Inflation und Zinsschocks in den kommenden Quartalen enden; der BofA Bull & Bear Indicator bleibt bei "maximal bearish" mit dem Wert "0"; dies impliziert keine unmittelbare Umkehr der Bärenrallye; die BofA-Strategen bleiben jedoch geduldige Bären. 

Im vergangenen Monat zeigten diverse Indikatoren neue Negativrekorde
So unterschritten etwa die Erwartungen an das Wirtschafts- und das Gewinnwachstum damals selbst den Stand der globalen Finanzkrise. Inzwischen scheint die Talsohle allerdings hinter uns zu liegen. Es gehen zwar auf Netto-Basis noch 72 Prozent der Profianleger davon aus, dass die Firmengewinne über die kommenden zwölf Monate sinken werden. Im Monat zuvor waren es aber noch 79 Prozent.

Highlights
Sowohl die Wachstumserwartungen (netto minus 67 Prozent) als auch die Aktienallokation (netto minus 26 Prozent) stiegen von den schrecklichen Juli-Tiefs. Die Rezession ist so konsensfähig wie im März '09 und im April '20 und '09, so dass 88 Prozent der Anleger in den nächsten zwölf Monaten eine niedrigere Inflation erwarten und die Angst vor drakonischen Zinserhöhungen nachlässt. Prognostiziert werden Zinssteigerungen bei den Fed Funds in der Höhe von 100-125 Basispunkten. 

Risikoeinschätzung 
Die Bargeldquote der befragten Fondsmanager fällt von 6,1 Prozent auf immer noch sehr hohe 5,7 Prozent. Die Nr. 1 unter den "Most Crowded Trades" ist es, US-Dollar long zu sein, Nr. 1 bei den Tail Risiken ist die Möglichkeit, dass die Inflation hoch bleibt. Nr. 1 Katalysator für Fed-"Pivot" ist dann gegeben, wenn die US PCE-Inflation <4 %; Nr. 1 Quelle für ein systemisches Kreditereignis ist China beziehungsweise sind globale Immobilien.

Vermögensallokation
Laut Fund Manager Survey ist die Positionierung immer noch "Long Stagflation" (Rohstoffe, Bargeld, defensive Anlagen) und "Short Goldilocks" (EU/EM-Aktien, Konsumaktien). Aber es gibt eine große August-Rotation hin zu US-Aktien respektive Technologie und weg von Grundnahrungsmitteln/ Versorgern/ Großbritannien. Namhafte Investoren sagen zum ersten Mal seit August 2020, dass Wachstumsaktien in den nächsten zwölf Monaten besser abschneiden werden als Value-Aktien.  

Contrarian Trades
- Contrarian Bull Trade (Wenn die Dienstleistungsinflation sinkt, beginnt eine neue Hausse bei Krediten) = Short US-Dollar, Gesundheitswesen & Long EU, EM, Banken, Rohstoffe; - Contrarian Bear Trade (Arbeitsmarktinflation, Fed Funds 4,0 bis 5,0 Prozent, harte Rezession 2023) = Short US-Aktien, Wachstumsaktien (Tech), REITs & Long Basiskonsumgüter, Versorger. 

Die Richtung stimmt
Die Hoffnung auf ein Ende des Inflationsschocks und der Zinsschocks in den kommenden Quartalen ist aufrecht.

(kb)

 

 

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