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Lehman Brothers: Deutsche Bank-Exposure in ECAPS war goldrichtig

Eine der letzten Fragen, die bezüglich der Insolvenz von Lehman Brothers noch offen sind, könnte einen großen Gewinner haben, der in Frankfurt sitzt: die Deutsche Bank.

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Die Deutsche Bank hat höchstwahrscheinlich ein gutes Händchen bewiesen.
© Tobias Arhelger / stock.adobe.com

Gute Nachricht für die Deutsche Bank: Denn Großbritanniens oberster Gerichtshof hat der US-Holdinggesellschaft von Lehman die Erlaubnis verweigert, gegen ein Urteil Berufung einzulegen, demzufolge die Inhaber von nachrangigen Schuldverschreibungen, die von der untergegangenen Investmentbank ausgegeben wurden, vor anderen Forderungen bezahlt werden sollen. Über diese Entwicklung berichtet Bloomberg News.

Enhanced Capital Advantaged Preferred Securities are the place to be...
Für die Inhaber der wenig bekannten Enhanced Capital Advantaged Preferred Securities (ECAPS), die von der britischen Lehman-Sparte vor dem Zusammenbruch ausgegeben wurden und einst als wertlos galten, könnten damit enorme Gewinne anstehen. Die ECAPS-Frage entscheidet im Wesentlichen darüber, in welcher Reihenfolge einige der letzten Gläubiger bedient werden.

Der juristische Kampf findet zwischen den Inhabern verschiedener Formen der von Lehman in Großbritannien begebenen nachrangigen Schuldverschreibungen statt. Auf der einen Seite stehen die Lehman-Holdinggesellschaft in New York und Hedge-Fonds wie King Street Capital Management, auf der anderen Seite die ECAPS-Eigentümer, von denen die Deutsche Bank der größte ist.

Von null auf fast 500 Millionen Pfund
Die endgültige Auszahlung für Inhaber von Schuldverschreibungen wird von einer Reihe von Faktoren abhängen, unter anderem vom Ausgang eines Verfahrens in New York über Credit-Default-Swap-Verträge, die mehr als ein Jahrzehnt alt sind. Die Inhaber der ECAPS könnten 500 Millionen Pfund erhalten. Vor einigen Jahren wurden die Papiere noch für fast nichts gehandelt. (aa)

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