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LBBW bestätigt finale Verhandlungen zur Übernahme der Berlin Hyp

Die Landesbank Baden-Württemberg hat sich als Bestbieter im Kampf um den Immobilienfinanzierer durchgesetzt und führt nun "finale Verhandlungen" mit den Eigentümern.

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© LBBW

Die LBBW steht vor der Übernahme des Immobilienfinanzierers Berlin Hyp, der ebenfalls zur Sparkassen-Gruppe gehört, berichtet Bloomberg News. Den Informationen zufolge haben sich Spitzenvertreter der Sparkassen-Gruppe bei einem Austausch am Montag für die LBBW als Käufer ausgesprochen. Die Helaba und die DekaBank wollten die Berlin Hyp ebenfalls übernehmen, gehen jetzt wahrscheinlich aber leer aus. 

Die LBBW bestätigte am Dienstag, dass “die LBBW mit der Landesbank Berlin Holding AG finale Verhandlungen über den Kauf der Berlin Hyp führt”. Zu Details wollten sich die Stuttgarter nicht äußern.

Cash is King
Das Votum sei zugunsten der LBBW ausgefallen, weil diese den Kaufpreis ganz in bar bezahlen wollte, anders als die Mitbewerber Helaba und DekaBank, hieß es weiter. Zudem hätten viele in der Sparkassen-Gruppe nicht gewollt, dass die DekaBank als Wertpapierhaus ihr Geschäftsmodell durch die Übernahme eines Immobilienfinanzierers verwässere.  

Die Süddeutsche Zeitung hatte am Montag als erstes über die Entscheidung berichtet. Vertreter von Deka, Helaba, LBBW und dem Deutschen Sparkassen- und Giroverband wollten keinen Kommentar abgeben.

Gute Kennzahlen
Vor einigen Monaten wurde bekannt, dass die Berlin Hyp womöglich innerhalb der Sparkassen-Gruppe verkauft werden soll und Helaba, LBBW und DekaBank zu den Interessenten gehören. Die Berlin Hyp ist Teil der Landesbank Berlin Holding, die ganz den Sparkassen gehört, die nun noch eine finale Entscheidung zum Verkauf treffen müssen. Der DSGV bestätigte später, dass die Auflösung der Landesbank Berlin Holding in ihrer jetzigen Form auf Grund regulatorischer Vorgaben geprüft werde. 

Die Berlin Hyp erwirtschaftete im ersten Halbjahr einen Betriebsgewinn nach Risikovorsorge von 139 Millionen Euro, verglichen mit 27 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Das Kosten-Ertrags-Verhältnis ist mit 41 Prozent deutlich besser als bei vielen anderen Banken.

Das Zusammengehen von LBBW und Berlin Hyp könnte zur Konsolidierung in der Sparkassen-Gruppe beitragen. In dieser wird seit Jahren über die Schaffung eines Zentralinstituts diskutiert. Helaba und Deka hatten Anfang 2020 mit Verhandlungen zu einer möglichen Fusion begonnen. Entstehen sollte ein Nukleus für ein Zentralinstitut, dem sich später auch andere Landesbanken und Institute aus dem Sektor anschließen könnten. Die Gespräche verliefen im Sande. (aa)

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