Das Fachmagazin für institutionelle Investoren

Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein, um sich an der Website anzumelden:

News Übersicht

| Vermischtes
twitterlinkedInXING

Deutsche Bank reduziert Mitarbeiterstand

Deutschland größte Bank tritt erneut auf die Kostenbremse. Mindestens 250 Stellen im zuletzt geschäftsseitig enttäuschenden Investmentbanking sollen wegfallen, berichten Agenturen. Die Betroffenen sitzen vor allem an zwei Standorten.

8_trading_floor_with_deutsche_bank_logo.jpg
© Deutsche Bank

Die Deutsche Bank drückt beim Personalabbau aufs Tempo. Nun scheint Konzernchef John Cryan auch vor einst "heiligen Kühen" nicht mehr Halt zu machen. Zwischen 250 und 500 Jobs im Investmentbanking könnten dem Rotstift demnächst zum Opfer fallen, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Hinweis auf Informationen von Unternehmensinsidern. Vor allem in den USA und am nach Frankfurt wichtigsten europäischen Standort London könnten Stellen wegfallen, heißt es. Ein Sprecher der Bank wollte sich dazu nicht äußern.

Global beschäftigt die Investmentbankingsparte etwa 17.000 Arbeitnehmer, sodass sich der Personalabbau relativ in Grenzeh hält.

2017 wurden die selbstgesteckten Ziele nicht erreicht
Im abgelaufenen Geschäftsjahr lieferte der Bereich, der lange Zeit für rund 60 Prozent des Konzerngewinns verantwortlich zeichnete, enttäuschende Resultate ab: Anlagekunden hätten sich im Wertpapierhandel zurückgehalten, sodass die Erträge 2017 um 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 14,3 Milliarden Euro absanken, berichtete Cryan Anfang Februar.

Für Rauschen im Blätterwald sorgte vor diesem Hintergrund der Entschluss, den Investmentbankern dennoch üppige Boni in Höhe von mehr als einer Milliarde Euro zu bezahlen – hauptsächlich, um wichtige Mitarbeiter zu halten und damit konkurrenzfähig zu bleiben. (ps/aa)

twitterlinkedInXING

News

 Schliessen