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Konfliktherd Taiwan: Es bahnt sich neues Ungemach an

Engere wirtschaftliche Beziehungen zwischen den USA und Taiwan sind den Chinesen ein Dorn im Auge.

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© Zerbor / stock.adobe.com

Im Verhältnis Washingtons zu China bahnt sich neues Konfliktpotenzial an: Die USA und Taiwan wollen informierten Kreisen zufolge Verhandlungen zur Vertiefung ihrer Wirtschaftsbeziehungen aufnehmen. Peking betrachtet Taiwan als Teil der Volksrepublik China und hat die US-Regierung vor einer Abkehr von der Ein-China-Politik gewarnt. Über diese Entwicklung berichtet Bloomberg.

Die Gespräche sollen sich auf die Verbesserung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit und der Widerstandsfähigkeit der Lieferketten konzentrieren, berichten darüber informierte Personen. Sie zielten nicht auf ein traditionelles Freihandelsabkommen ab. Unter anderem werde es um Handelserleichterungen und landwirtschaftliche Erzeugnisse gehen, hieß es. 

China droht mit Vergeltung
Diese Elemente ähneln den Pfeilern des 13 Mitglieder umfassenden Indo-Pazifik-Rahmenabkommens, das US-Präsident Joe Biden bei seinem Besuch in Tokio diese Woche angekündigt hat. Taiwanesische Parlamentarier hätten sich bereits für einen Beitritt zu dieser Gruppe ausgesprochen. Verschiedene Länder, die sich zum Abkommen bereit erklärt hatten, hätten dies jedoch aus Sorge vor Vergeltungsmaßnahmen Pekings abgelehnt, hieß es aus informierten Kreisen.  

Die Gespräche seien ein Versuch, die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den USA und Taiwan zu verbessern, hieß es. Sie gingen über die bestehenden Gespräche im Rahmen eines Handels- und Investitionsrahmenabkommens zwischen den beiden Ländern hinaus.

Biden hatte Anfang der Woche zugesagt, Taiwan im Falle einer chinesischen Invasion militärisch zu unterstützen - war dann jedoch wie auch Beamte des Weißen Hauses zurückgerudert. China verurteilte Bidens Äußerungen und protestierte gegen Washingtons zunehmendes offizielles bilaterales Engagement mit Taiwan. (aa)

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