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KKR soll im Bieterkampf um die Dt. Telekom-Funkmasten führen

Ein Konsortium unter Führung von KKR & Co. kristallisiert sich informierten Kreisen zufolge als Favorit für den Kauf eines Anteils an den Funktürmen der Deutschen Telekom heraus, wie Bloomberg News in Erfahrung gebracht hat.

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© MATTHIAS BUEHNER / stock.adobe.com

KKR hat zusammen mit Global Infrastucture Partners und Stonepeak ein Angebot unterbreitet, das als attraktiver angesehen wird als das konkurrierende von Brookfield Asset Management und der spanischen Cellnex Telecom, berichten Bloomberg-Informanten. Die Deutsche Telekom könnte schon diese Woche den Käufer des Anteils an der mit etwa 20 Milliarden Euro bewerteten Sparte verkünden, heißt es. Die Verhandlungen seien zwar weit fortgeschritten, aber entschieden sei noch nichts, ergänzten die Informanten. Die Gespräche könnten noch scheitern, die Telekom könnte sich immer noch entscheiden, die Masten ganz zu behalten, und es könnten neue Überraschungsbieter auftauchen.

Die Infrastruktursparte der Vodafone Group, die in Frankfurt notierte Vantage Towers, war auch unter den Interessenten, hatte Bloomberg zuvor berichtet. Ein Sprecher von Vodafone sagte, das Unternehmen prüfe seine eigenen Optionen, um die für sein Funkturm-Geschäft im Mai festgelegten Ziele zu erreichen.

Riesendeal in puncto Infrastruktur
Der Anteilsverkauf am Mastgeschäft der Telekom könnte laut Bloomberg-Daten einer der größten europäischen Infrastrukturdeals des Jahres werden. Das kapitalintensive Geschäft ist attraktiv für institutionelle Investoren, da die Masten stetige, langfristige Renditen erwirtschaften. Europas Telefongesellschaften sahen den Besitz der Anlagen einst als wichtigen Teil ihres Geschäftsmodells. Doch unter dem Druck, Barmittel zu beschaffen und die Kosten für neue Investitionen zu senken, haben sie begonnen, die Mobilfunkmasten auszugliedern oder ganz zu verkaufen.

Wie der Markt reagiert
Während Deutsche Telekom in Frankfurt wenig verändert handelten, stiegen Cellnex in Madrid um bis zu fünf Prozent. Analysten von Bernstein sehen ein Scheitern der Übernahme als positiv für den spanischen Betreiber an. Das Gebot habe “die Sorge der Investoren geschürt, dass Cellnex am Ende zu viel bezahlen könnte”, schrieb Bernstein-Analyst Stan Noel am Dienstag in einer Note. die Bloomberg vorliegt. “Wir glauben, dass dies zu einem großen Teil die Underperformance der Aktie in den letzten Monaten erklärt.” (kb)

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