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Katar-Gespräche über Flüssiggas für Deutschland ziehen sich hin

In den Gesprächen deutscher Konzerne über Flüssiggas-Importe (LNG) aus Katar steht ein Durchbruch weiter aus, berichtet Bloomberg. Selbst wenn der Deal in trockenen Tüchern ist, wird es noch einige Jahre dauern, bis nennenswerte Mengen Deutschland erreichen.

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Katar
© Paul / stock.adobe.com

Auch tiefe Verbeugungen eines deutschen Wirtschaftsministers vor den Gas-Herren im Orient führen zu keinen schnellen Resultaten. “Es gibt Verhandlungen zwischen Qatar Energy und kommerziellen Unternehmen in Deutschland”, sagte der katarische Außenminister Mohammed bin Abdulrahaman im Interview mit Bloomberg TV in New York. Es sei noch unklar, wann die staatlich kontrollierte Qatar Energy und die deutschen Unternehmen die Verträge unterzeichnen werden.

Verhandlungsgeschick ist nun gefragt
“In den vergangenen Wochen haben wir einige Äußerungen gehört, die nicht so optimistisch klangen, dass eine Einigung erzielt werden kann”, erklärte er. In den letzten Tagen habe er jedoch mit allen Verhandlungsparteien gesprochen und “von ihnen positive Absichten” gehört. “Ich glaube, dass die Parteien eine Einigung erzielen können, wenn sie sich zusammensetzen und eine gemeinsame Basis für die Bereiche finden, in denen sie sich nicht einig sind.”

Katar ist einer der weltgrößten Exporteure von Flüssigerdgas
Die Nachfrage und die Preise sind sprunghaft gestiegen, nachdem Russland im Februar in die Ukraine einmarschiert ist und Moskau als Vergeltung für die westlichen Sanktionen die Gaslieferungen nach Europa gedrosselt hat. Bundeskanzler Olaf Scholz reist an diesem Wochenende nach Katar, Saudi-Arabien und in die Vereinigten Arabischen Emirate, wo er mit führenden Politikern über Lieferungen von Gas und Wasserstoff sprechen wird.

Milliarden-Investitionen in Katar zur Output-Steigerung sind vonnöten
Katar und internationale Energiekonzerne wie Shell und Exxon Mobil investieren Milliarden US-Dollar, um Katars LNG-Kapazität um fast 65 Prozent zu erhöhen. Die Projekte dürften jedoch nicht vor 2027 abgeschlossen sein. Derzeit ist die Produktion des Emirats am Persischen Golf so gut wie ausgereizt.

Katar will langfristige Abnahmeverträge, Deutschland nicht
Reuters hatte in dieser Woche gemeldet, RWE und Uniper machten bei den Verhandlungen mit Katar Fortschritte. Bloomberg hat zuvor berichtet, Katar dränge auf längerfristige Abkommen, was die Verhandlungen erschwere, da Deutschland fossile Energieträger letztlich zugunsten der erneuerbaren Energien hinter sich lassen will. (kb)

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