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JP Morgan: Japans BIP kollabiert

Das japanische Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank im 4. Quartal auf Jahresbasis um 6,3 Prozent gegenüber dem Vorquartal – was laut JP Morgan Asset Management unter den Markterwartungen liegt. Dafür verantwortlich war aber nicht der Corona-Virus, sondern etwas anderes.

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© Pavel Ignatov / stock.adobe.com

Japans Wirtschaft schrumpfte im 4. Quartal 2019 auf Jahresbasis um 6,3 Prozent. Bei "europäischer" Zählweise wäre es ein Rückgang von 1,6 Prozent. Man hatte zwar laut JP Morgan Asset Management mit Wachstumseinbußen gerechnet, da die Verbrauchsteuer im Oktober von acht auf zehn Prozent erhöht wurde. Parallel dazu wurden jedoch fiskalische Ausgleichsmaßnahmen eingeführt, sodaß geringere Auswirkungen auf die Aktivität erwartetet wurden als 2014, als die Umsatzsteuer zuletzt angehoben wurde.

Taifune sorgen für weitere Probleme
Zum Teil lässt sich das unerwartet schwache Wachstum auf die schweren Taifune in der Region zurückführen. Zudem beeinträchtigte die Unsicherheit über die Handelsgespräche zwischen den USA und China die Unternehmensinvestitionen.

Der Abschluss des Phase-1-Abkommens dürfte den Unternehmen helfen, aber eine Erholung des Wachstums könnte sich durch die möglichen Folgen des Coronavirus verzögern. Wenn das Virus eingedämmt werden kann, könnten sich die Aussichten für die kommenden Quartale verbessern, wenn Handel und Konsum wieder anziehen. (aa)

Japans BIP im Zeitvergleich

Japans Wachstum durch Taifune und die erhöhte Umsatzsteuer hart getroffen. Japans reales BIP, annualisierte Veränderung zum Vorquartal in Prozent.

Feiert Japan ein Comeback?
In der neuen, aktuellen "Institutional-Money"-Online-Umfrage fragen wir nach Ihrer Markteinschätzung zu japanischen Aktien und ob die Börse im fernen Osten nach langen Jahren des Bärenmarkts wieder nach oben durchstarten wird. Die genaue Fragestellung finden Sie auf der „Institutional Money“-Startseite rechts unten oder Sie kommen über diesen Direktlink zur Online-Umfrage.

 

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