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J.P. Morgan-Umfrage unter 1.700 Instis zu Bonds, Alternatives und ESG

J.P. Morgan Asset Management hat im Rahmen eines „Realitätschecks“ rund um den Globus eine Kurzbefragung mit mehr als 1.700 institutionellen Investoren durchgeführt und erforscht, wie es diese Profis mit Anleihen, alternative Anlagen und Nachhaltigkeit halten.

Investoren und Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit als Megatrend
Bei ESG-Investitionen wächst die Nachfrage der Anleger, die zunehmend Wert darauf legen, dass ihre Investments sowohl Nachhaltigkeits- und Umweltstandards als auch geeignete Kriterien in Bezug auf soziale und Governance-Fragen erfüllen. Dies bestätigten mehr als drei Viertel der befragten Investoren in der globalen Umfrage, die ESG-Kriterien als eine Überlegung bei ihren Anlageentscheidungen benannt haben. Dabei lassen sich jedoch einige wichtige regionale Unterschiede feststellen.

Regionale Unterschiede
Bei den europäischen Befragten stuft mit 46 Prozent fast die Hälfte ESG-Faktoren als eine der Top-3- Überlegungen ein. In Deutschland und Österreich sind es mit 48 Prozent sogar noch mehr Investoren. Bei weiteren 43 Prozent sind diese Nachhaltigkeits-faktoren immerhin unter den 10 wichtigsten Anlagekriterien. Lediglich 7 Prozent geben an, dass ESG in ihren Anlageentscheidungen überhaupt keine Rolle spielt. Nur in Neuseeland achten Anleger noch stärker auf ESG-Themen als in Europa. Bei den Investoren in anderen Teilen des asiatisch-pazifischen Raums deuten die Antworten auf ein wachsendes Engagement für ESG-Anlagen hin, das nur geringfügig hinter dem der Europäer zurückbleibt. Im Gegensatz dazu fließen bei fast 40 Prozent der Befragten in Nordamerika derzeit keine ESG-Überlegungen in ihre Anlageentscheidungen ein. Obwohl dies größtenteils ein US-amerikanisches Phänomen ist (95 Prozent der kanadischen Investoren in der Umfrage berücksichtigen ESG-Faktoren), sind ESG-Kriterien in ganz Nordamerika nur für zwölf Prozent der Befragten der wichtigste oder einer der drei wichtigsten Faktoren für ihre Anlageentscheidungen. 

Holt die USA Europa ein?
„Auch wenn Europa aktuell sowohl bei der Anlegerakzeptanz als auch bei der Unterstützung der Nachhaltigkeit in der Bevölkerung und auf Regierungsseite führend ist, darf man die USA nicht aus dem Fokus verlieren. Mit der Regierung von Präsident Joe Biden wird der ESG-Themenblock an Bedeutung gewinnen, und damit auch der Stellenwert von ESG-Faktoren in den Anlageentscheidungen. Eine wichtige Frage wird sein, ob und wie europäische Unternehmen ihren frühen Vorteil bei erneuerbaren Technologien in einen Wachstumsmotor für die Wirtschaft umwandeln können, so wie das Silicon Valley den frühen Vorteil der USA in der Software- und E-Commerce-Branche erfolgreich monetarisiert hat“, gibt Schmitt zu bedenken.

 
© JP Morgan Asset Management

Die Fondstochter der US-Bank J.P. Morgan wollte es genau wissen und hat mehr als als 1.700 institutionelle Investoren zu drei wichtigen Investmentthemen befragt.

„Diese Momentaufnahme offenbart einige sehr interessante regionale Muster, bestätigt Erkenntnisse aus anderen Untersuchungen und veranschaulicht einige wichtige Anlagetrends, die in den 2020er Jahren eine Rolle spielen werden“, rekapituliert Jens Schmitt, Leiter Institutioneller Vertrieb in Deutschland und Österreich bei J.P. Morgan Asset Management.

Wenn Sie wissen wollen, wie andere institutionelle Investoren auf die niedrigen bis negativen Renditen bei globalen Staatsanleihen reagieren, ob „Alternatives“ zum Mainstream wird, in wie weit ESG-Kriterien bei den Anlageentscheidungen wichtig sind und wie darauf aufbauend Investoren Portfolios robuster gestalten können, dann informieren Sie sich über die obige Bilderstrecke. (aa)

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