Das Fachmagazin für institutionelle Investoren

Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein, um sich an der Website anzumelden:

News Übersicht

| Theorie
twitterlinkedInXING

J.P. Morgan-Umfrage unter 1.700 Instis zu Bonds, Alternatives und ESG

J.P. Morgan Asset Management hat im Rahmen eines „Realitätschecks“ rund um den Globus eine Kurzbefragung mit mehr als 1.700 institutionellen Investoren durchgeführt und erforscht, wie es diese Profis mit Anleihen, alternative Anlagen und Nachhaltigkeit halten.

Anlageverhalten Investoren Anleihen
Alternative Anlageklassen werden zum Mainstream
Von den befragten institutionellen Investoren nutzen bereits 88 Prozent alternative Anlagen – dies mag daran liegen, dass viele Befragte größere verwaltete Vermögen repräsentieren. Auch dass Anlageklassen wie beispielsweise Immobilien und Rohstoffe mit einbezogen wurden, kann das Ergebnis positiv beeinflusst haben.

Für diese Kurzbefragung war die entscheidende Frage, warum sich die Investoren für alternative Anlagen in ihren Portfolios entschieden haben. Fast die Hälfte (47 Prozent) derjenigen, die alternative Anlagen einsetzen, nutzt diese aus allen drei Gründen, die für eine Investition in alternative Anlageklassen sprechen, also Alpha, regelmäßige Erträgen und Diversifikation. Wenn die Anleger jedoch eine einzelne Begründung angaben, war der Diversifikationsvorteil insbesondere bei europäischen Anlegern bei weitem die wichtigste Motivation.

Eine erstaunliche Erkenntnis ist wiederum, dass die regelmäßigen Ertragsmöglichkeiten für viele Befragte kein Hauptgrund für ein Investment in alternative Anlageklassen sind.

„Wir sind fest davon überzeugt, dass sich dies in den kommenden Jahren deutlich ändern wird – insbesondere, wenn die Investoren angesichts der Null- oder Negativrenditen für Anleihen, die wahrscheinlich noch jahrelang bestehen bleiben werden, nach anderen Ertragsquellen suchen. Dies dürfte vor allem reale Core-Assets und alternative Anleihen betreffen, bei denen Ertrag und Diversifikation miteinander verflochten sind“, betont Schmitt.
 
© JP Morgan Asset Management

Die Fondstochter der US-Bank J.P. Morgan wollte es genau wissen und hat mehr als als 1.700 institutionelle Investoren zu drei wichtigen Investmentthemen befragt.

„Diese Momentaufnahme offenbart einige sehr interessante regionale Muster, bestätigt Erkenntnisse aus anderen Untersuchungen und veranschaulicht einige wichtige Anlagetrends, die in den 2020er Jahren eine Rolle spielen werden“, rekapituliert Jens Schmitt, Leiter Institutioneller Vertrieb in Deutschland und Österreich bei J.P. Morgan Asset Management.

Wenn Sie wissen wollen, wie andere institutionelle Investoren auf die niedrigen bis negativen Renditen bei globalen Staatsanleihen reagieren, ob „Alternatives“ zum Mainstream wird, in wie weit ESG-Kriterien bei den Anlageentscheidungen wichtig sind und wie darauf aufbauend Investoren Portfolios robuster gestalten können, dann informieren Sie sich über die obige Bilderstrecke. (aa)

twitterlinkedInXING

News

 Schliessen

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies und unserer Datenschutzerklärung zu. Mehr erfahren