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Globale Aktien: Hilft Disziplin bei der Beherrschung fundamentaler Risiken?

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John Greenwood: Wiederholt sich 2004/05 und die Party geht weiter?

Der Invesco-Chefökonom ist für die US-Wirtschaft und Aktienbörse im Gegensatz zu vielen anderen Marktteilnehmern optimistisch gestimmt und sieht nur begrenzte Abwärtsrisiken. Weniger gut sollte es jedoch in anderen Regionen laufen. Vor allem die EZB-Politik ist zu hinterfragen…

John Greenwood, Invesco
John Greenwood, Invesco, ist für die weitere Entwicklung der US-Konjunktur optimistisch und sieht im Gegensatz zu anderen Marktteilnehmern noch weiteres Aufwärtspotenzial.
 
© Invesco

Vor dem Hintergrund immer weiter fallender Aktienkurse gibt die Markteinschätzung von John Greenwood, Chefökonom von Invesco, Hoffnung. Er hält es für sehr wahrscheinlich, dass es der US-amerikanischen Notenbank gelingt, den Weg für einen noch mehrere Jahre nach Erreichen des „neutralen“ Zinsniveaus im Jahr 2019 oder 2020 andauernden Aufschwung in den USA zu ebnen. Als „neutral“ wird das Zinsniveau bezeichnet, bei dem die Wirtschaft weder heiß läuft noch schrumpft, sondern beständig wächst.

Vergleich mit 1994/95 und 2004/05
Wie der Invesco-Chefökonom betont, ist die Geldpolitik der Fed nicht „restriktiv“, sondern wird lediglich „normalisiert“, ähnlich wie bei den mittzyklischen Zinskorrekturen der Jahre 1994-95 und 2004-05. „Beide Male dauerte der Konjunkturaufschwung im Anschluss an die Normalisierung der Zinsen noch mehrere Jahre an und auch die Aktien- und Immobilienmärkte erreichten nach Beendigung der Zinserhöhungen nennenswerte neue Höchststände“, so Greenwood. Wenn die US-Wirtschaft bis zum nächsten Juli weiter wächst, wäre der aktuelle Aufschwung länger als die zehnjährige Expansionsphase von März 1991 bis März 2001.

Schwächere Inflation, sehr flache Zinskurve
Während die Finanzkommentatoren fast nur über Höhe und Entwicklung der Zinsen sprechen, ist es Greenwood zufolge für die Notenbanken genauso wichtig sicherzustellen, dass die Geldmenge und die Kredite weder zu schnell noch zu langsam wachsen, um ein stabiles Ausgabenwachstum (oder nominales BIP) zu ermöglichen. Angesichts des aktuell moderaten Geld- und Kreditwachstums rechnet er im kommenden Jahr mit einer weitgehend schwächeren Inflation und sehr flachen Zinsstrukturkurve – und einem entsprechend begrenzten Abwärtsrisiko für die Aktien- und Anleihemärkte.

Folgen des Handelsstreits werden überschätzt
Solange der Konsum und die Investitionen im Inland nicht einbrechen, rechnet er auch mit lediglich begrenzten Belastungen durch Präsident Trumps Handelspolitik. Greenwood zufolge wird der aktuelle Handelsstreit die USA vermutlich nur wenige Zehntel eines Prozentpunktes an BIP-Wachstum kosten und China nur wenig mehr. Der Chefökonom von Invesco prognostiziert ein reales BIP-Wachstum von 2,7 Prozent für die USA im Jahr 2019.

Wie es in den anderen Weltregionen wie Euroland, Großbritannien, Japan und China aussieht und ob höhere Inflationsraten doch noch zum „Spielverderber“ werden, können Sie der Bildergalerie oben entnehmen. (aa)


Pflichttermin für Institutionelle
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Die Besucher des 12. Institutional Money Kongresses erwartet am 26. und 27. Februar 2019 nicht nur renommierte Keynote-Speaker, wie der frisch gekürte Wirtschaftsnobel-Preisträger Paul Romer, der Ökonom Jeremy Rifkin, der ehemalige britische Premierminister Gordon Brown, die Topökonomin und „Wirtschaftsweise“ Isabel Schnabel und der Harvard-Professor Martin "Marty" Stuart Feldstein, der auch Vorsitzender des National Bureau of Economic Research (NBER) ist, sondern auch weit mehr als hundert Fachvorträge, Workshops oder Gruppengespräche zu jenen Themen, die institutionellen Investoren in der täglichen Praxis weiterhelfen und die für den entscheidenden Informationsvorsprung sorgen.

Anmeldungen zu diesem hochkarätig besetzten und informativen Kongress, der ausschließlich institutionellen Investoren als Besucher vorbehalten ist, sind ab sofort möglich.

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