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John Greenwood: "Kraftvolle Erholung" im zweiten Halbjahr 2021

Die Aussicht auf einen Impfstoff und gelpolitische Maßnahmen der Notenbanken sorgen im kommenden Jahr für eine starke Wirtschaft, sagt John Greenwood, Chefvolkswirt beim amerikanischen Vermögensverwalter Invesco. Die Vermögenspreise profitieren von den hohen Kursgewinnen an den Aktienmärkten.

John Greenwood, Invesco
John Greenwood, Invesco: "Hohe Wachstumsraten haben mit zeitlicher Verzögerung immer das Wirtschaftswachstum belebt."
© Invesco

John Greenwood, Chefvolkswirt beim amerikanischen Vermögensverwalter Invesco, rechnet für die zweite Hälfte des kommenden Jahres mit einer starken Erholung der Weltwirtschaft. "Sie wird kraftvoller ausfallen als nach der Finanzkrise vor zwölf Jahren", sagt Greenwood gegenüber der "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ). Dafür spricht seiner Ansicht nach zum einen die Aussicht auf einen Impfstoff gegen das Corona-Virus. Zum anderen befänden sich die Banken in der aktuellen Krise in einer deutlich stabileren Situation als zur Zeit der Finanzkrise. 

"Hohe Wachstumsraten haben mit zeitlicher Verzögerung immer das Wirtschaftswachstum belebt", sagt Greenwood. Weil die fiskalischen Hilfspakete nur einen vorübergehenden Effekt auf Unternehmen und Haushalte hätten, sollten die Zentralbanken umfangreiche geldpolitische Stimuli bereitstellen, sagt der Chefvolkswirt. Greenwood erwartet einen Anstieg der Inflationsrate im Euroraum auf über zwei Prozent bis zum Jahr 2023. Die hohen Kursgewinne an den Aktienmärkten stärken seiner Ansicht nach die Vermögenspreise und werden sich 2021 auch auf die Wirtschaft auswirken, heißt es in der FAZ.

Britain first
Zum Jahreswechsel tritt das Vereinigte Königreich endgültig aus der Europäischen Union aus – ob mit oder ohne geregelten Deal ist noch offen. Greenwood glaubt weiterhin an ein Brexit-Abkommen mit der EU. Großbritannien werde in Zukunft in einer besseren Position sein, weil es am Weltmarkt zu den besten Preisen Güter kaufen könne und nicht zu den aus seiner Sicht protektionistischen EU-Preisen. Das werde den britischen Lebensstandard erhöhen, insbesondere den der ärmeren Bevölkerung, sagt Greenwood gegenüber der FAZ. (fp)

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