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IQ und Wohlstand: Werden kluge Menschen eher reich?

Vermögend wollen die meisten werden, aber hilft ein Superhirn dabei? Nicht unbedingt, zeigt ein internationaler Vergleich von Moneytransfers.com.

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© denisismagilov / stock.adobe.com

Ein höherer Intelligenzquotient (IQ) führt zu mehr Reichtum, denn "Intelligenz löst Probleme und bringt Geld", hat schon der US-Geschäftsmann und Autor des Klassikers "Rich Dad Poor Dad" Robert Kiyosaki gesagt. Allerdings könnte das ein Irrglaube sein, wie eine aktuelle Analyse von Moneytransfers.com, einer Vergleichsplattform für Geldüberweisungen, zeigt. Der Untersuchung nach spielt das Geburtsland eine weitaus größere Rolle für finanziellen Wohlstand als Scharfsinn und Klugheit.

So lag Deutschland mit einem durchschnittlichen IQ von 101 einen Punkt hinter Spanien. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist allerdings in Deutschland um 16.903 US-Dollar pro Kopf  höher als in dem Mittelmeerland und liegt bei rund 45.700 US-Dollar. Länder wie die Schweiz, Norwegen oder Irland haben mitunter das größte BIP der Welt. Bei IQ-Tests erzielten die Menschen allerdings mit 101 Punkten durchschnittliche Ergebnisse. Polen schnitt dagegen mit einem Durchschnitts-IQ von 102 besonders gut ab. Das Pro-Kopf-BIP liegt in dem osteuropäischen Land allerdings bei nur rund 15.700 US-Dollar. Zum Vergleich: Frankreich hat ein BIP von rund 40.500 US-Dollar und erzielte durchschnittlich 99 Punkte bei den IQ-Tests.

Intelligenz ist nicht alles
Den Zusammenhang zwischen Intelligenz und Reichtum haben schon mehrere Studien erforscht. Eine Studie der George Mason University in den USA fand etwa 2015 heraus, dass der Zusammenhang zwischen dem individuellen IQ-Wert eines Menschen und seinem Vermögen zwar vorhanden, aber relativ gering war. Der durchschnittliche IQ-Wert des Landes spielte dagegen eine viel höhere Rolle: Ein Punkt mehr beim IQ-Wert ergab in der Studie ein um sechs Prozent höheres Pro-Kopf-Einkommen. Eine Studie der Ohio State University aus dem Jahr 2007 machte eine andere Erkenntnis: Auch wenn ein höherer IQ sich in der Untersuchung positiv auf den Wohlstand auswirkte, verblasste der Effekt, sobald Faktoren wie Erbschaft, Familienstand oder Lebensstil miteinbezogen wurden. (fp)

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