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Investoren mit goldenem Gewissen

Die Vorsorgekassen Valida und VBV erhalten von der Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik (ÖGUT) den Gold-Standard – was alles andere als ein Einzelfall ist. Die Investoren konnten diese Auszeichnung zum neunten, respektive elften Mal in Folge für sich gewinnen.

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Österreichische Pensionskassen erfüllen nachhaltige Gold-Standards.
© vectorfusionart

Zwei weitere österreichische Vorsorgekassen konnten sich – nach der APK –  dieser Tage über die Verleihung des Gold-Standars durch die  Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik (ÖGUT) freuen. So hat die Valida Plus AG, zum neunten Mal in Folge den Gold-Standard verliehen. Die VBV erhält  in diesem Jahr bereits zum elften Mal den Gold-Standard.

Ausschlaggebend für die Entscheidung  der ÖGUT-Jury zu Gunsten von Valida war laut dem Unternehmen "vor allem das Kriterium Nachhaltige Veranlagung – zum Bilanzstichtag waren rund 100 Prozent des verwalteten Vermögens der Valida Vorsorgekasse in nachhaltigen oder nachhaltig orientierten Asset-Klassen veranlagt." 

Strenge Ausschlusskriterien
Die strengen Ausschlusskriterien für die Kapitalanlage sind im eigens von Valida Vorsorgekasse entwickelten Nachhaltigkeitskonzept festgehalten. Zu diesen zählen insbesondere Rüstung, Nuklearenergie oder schwere demokratische Defizite. Als Positivkriterien definiert sind unter anderem ein hoher Nachhaltigkeitsnutzen, nachhaltige Strategien und Managementsysteme sowie Nachhaltigkeit durch Erfassung ökonomischer, gesellschaftlicher und ökologischer Aspekte. Die Einhaltung dieser Kriterien wird laufend von der Reinhard Friesenbichler Unternehmensberatung (rfu), Spezialist für nachhaltige Investments, überprüft.

Steigerung
Die VBV konnte sich im Vergleich zum Vorjahr wiederum steigern: Zum Gold-Standard mit dreifacher Bewertung A kam dieses Jahr ein A+ hinzu. Andreas Zakostelsky, CEO der VBV-Vorsorgekasse, weist darauf hin, dass "im Vorjahr die Ausschlusskriterien bei der Veranlagung von rund fünf Milliarden Euro weiter verschärft wurden. Bereits bisher haben wir alle Unternehmen aus dem investierbaren Universum ausgeschlossen, die mindestens fünf Prozent ihres Umsatzes mit dem Abbau von Kohle erwirtschaften. Diese Kriterien wurden im Vorjahr verschärft und auf alle fossilen Energieträger ausgeweitet.“

Traditionsreiches Zertifikat
Die ÖGUT prüft und zertifiziert bereits seit 2004 die betrieblichen Vorsorgekassen und Pensionskassen nach Nachhaltigkeitskriterien (ethische, ökologische und soziale Kriterien) auf freiwilliger Basis. Geprüft werden die Bereiche Grundsätze & Methodik, Portfolio und Umfeld. Die jährliche Nachhaltigkeitsprüfung wird zusammen mit einer Jury und in Kooperation mit dem Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft – auf freiwilliger Basis – durchgeführt. (hw)

 

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