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Invesco macht Euro-Hybridanleihen über UCITS-ETF zugänglich

Investoren, die neue Quellen regelmäßiger Erträge suchen, könnten sich Euro-Hybridanleihen näher ansehen. Inzwischen gibt es auch ETFs auf dieses Creditsegment, beispielsweise von Invesco.

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© sdgjlgt / stock.adobe.com

Mit einem neuen ETF bietet Invesco Anlegern in Europa erstmals Zugang zu einem diversifizierten passiven Engagement in die wachsende Anlageklasse Hybridanleihen. Der Invesco Euro Corporate Hybrid Bond UCITS ETF legt den Fokus auf das größte Segment dieses wachsenden Marktes, auf Euro lautende Anleihen, die rund zwei Drittel des Gesamtemissionsvolumens von 140 Milliarden Euro ausmachen.

Zwitterstellung sorgt für höhere Renditen
„Hybride Wertpapiere sind eine besondere Anleihenkategorie. Sie zahlen Kupons wie andere Anleihen auch, haben aber eine unbefristete oder zumindest sehr lange Laufzeit und dadurch einen aktienähnlichen Charakter", erklärt Paul Syms, Head of EMEA Fixed Income ETF Product Management bei Invesco. „Besonders interessant für Investoren sind sie aber vor allem aufgrund ihrer nachrangigen Stellung in der Kapitalstruktur des Emittenten. Hybridanleihen sind direkt über Stammaktien angesiedelt und bieten in der Regel einen deutlichen Renditeaufschlag gegenüber den erstrangigen Anleihen des gleichen Emittenten. Darüber hinaus werden Hybridanleihen zu rund 75 Prozent von Unternehmen mit einem Investment-Grade-Rating emittiert. Dadurch sollte ein Portfolio von Hybridanleihen eine bessere Kreditqualität aufweisen als ein typisches Hochzinsanleihenportfolio.“

Über das ETF-Anlageuniversum
Der vor wenigen Tagen erstmals an der Deutschen Börse notierte Invesco Euro Corporate Hybrid Bond UCITS ETF ermöglicht Anlegern ein passives Engagement in einer diversifizierten Benchmark (Bloomberg Barclays Euro Universal Corporate ex Financials Hybrid Capital Securities 8% Capped Bond Index) für auf Euro lautende, festverzinsliche Hybridanleihen, die von Unternehmen außerhalb des Finanzsektors oder staatsnahen Agenturen emittiert werden. Mehrere Beschränkungen sorgen für eine bessere Handelbarkeit und Kreditqualität des Index:

Das im Umlauf befindliche Volumen der im Index enthaltenen Anleihen muss mindestens 500 Millionen Euro betragen, die Laufzeit der Anleihen ab Emissionsdatum muss mindestens 1,5 Jahre betragen, und der Emittent muss ein Kreditrating von mindestens Ba1/BB+ vorweisen. Zudem ist die Gewichtung der einzelnen Wertpapiere im Index auf maximal acht Prozent begrenzt.

Gary Buxton, Head of EMEA ETF bei Invesco, sagrt: „Dieser neue Euro Hybrid Bond ETF ist der jüngste Neuzugang in unserem Angebot an alternativen einkommensorientierten Strategien, das auch AT1-Anleihen und Vorzugsaktien (Preferred Shares) umfasst. Diese Instrumente weisen eine geringe Korrelation mit anderen Anlageklassen auf und können daher wertvolle Diversifikationsvorteile bieten. Wir waren einer der ersten ETF-Emittenten in Europa, der Investoren Zugang zu diesen zusätzlichen Bilanzkapitalquellen geboten hat.“

Paul Syms‘ Fazit: „Die Anlageflüsse signalisieren, dass durchaus Interesse an derartigen Produkten besteht: Das verwaltete Vermögen des Invesco AT1 Capital Bond UCITS ETF ist seit der Auflegung des Fonds auf über 750 Millionen Euro angewachsen. Euro-Hybridanleihen ähneln AT1-Anleihen in vielerlei Hinsicht, werden aber von Unternehmen außerhalb des Finanzsektors emittiert und bieten Anlegern so eine weitere Möglichkeit zur Diversifikation ihres Portfolios.“ (aa)

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