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Invesco lanciert Gold-ETCs ohne US-Dollar-Währungsrisiken

Der US-amerikanische Asset Manager legt währungsgesicherte Gold-ETCs auf, um Investoren möglichst unmittelbar und ohne Währungsverluste am Wertsteigerungspotenzial des gelben Edelmetalls partizipieren zu lassen.

Chris Mellor, Head of ETF Equity and Commodity Product Management bei Invesco
Chris Mellor, Head of ETF Equity and Commodity Product Management bei Invesco
© Invesco

Anleger können nun auch währungsgehedgt in die Gold-ETCs von Invesco investieren. Das könnte aus zwei Gründen sinnvoll sein: In den ersten sechs Monaten dieses Jahres war kein Anlagewert so gefragt wie Gold und börsengehandelte Produkte auf physisches Gold. Diese verzeichneten 12,5 Milliarden US-Dollar an Nettozuflüssen – mehr als in jedem vorhergehenden Gesamtjahr. Hinter der rekordhohen Nachfrage nach dieser vermeintlichen „Sichere Hafen“-Anlage stehen mehrere Faktoren, allen voran die Ungewissheit in Bezug auf die Folgen der Pandemie für die Weltwirtschaft.

Währungsmärkte wurden volatiler
Die unterschiedliche Fähigkeit der Zentralbanken, die jeweiligen nationalen Volkswirtschaften durch die Krise zu bringen, hat sich in unterschiedlichen Wachstumsprognosen, Zinsen und Währungsbewertungen niedergeschlagen. Beispielsweise hat sich der USD/GBP-Wechselkurs im ersten Halbjahr 2020 zwischen einem am Jahresanfang markierten Hoch von 1,32 und einem Tief von knapp 1,15 bewegt. Aber auch im Vergleich zum Euro schwankte der US-Dollar stärker als in der Vergangenheit.

Wechselkursschwankungen können wesentliche Auswirkungen auf Anlageergebnisse haben. Auf US-Dollar-Basis stieg der Goldpreis in den ersten sechs Monaten des Jahres um 16,7 Prozent – umgerechnet in britische Pfund verteuerte sich Gold im gleichen Zeitraum dagegen um 23,7 Prozent. Das ist eine Differenz von sieben Prozent.

Investorenwünschen entsprochen
„In diesem Jahr haben viele Investoren den Wunsch geäußert, an der Entwicklung des Goldpreises zu partizipieren, ohne dafür das mit einem US-Dollar-Investment verbundene Währungsrisiko in Kauf nehmen zu müssen. Diesen Investoren können wir jetzt währungsgesicherte Versionen (GBP und EUR) des Invesco Physical Gold ETC, unseres größten ETPs in Europa, bieten", erklärt Chris Mellor, Head of ETF Equity and Commodity Product Management bei Invesco.

Das genannte Produkt zielt darauf ab, die Performance des Goldpreises abzüglich der jährlichen Gebühr und Absicherungskosten nachzubilden. Der Fonds ist mit einem Währungssicherungsmechanismus ausgestattet, um das Währungsrisiko zu minimieren. Die Abwicklung der Hedgingkosten und Neubewertung des Währungssicherungsmechanismus nach dem Marktwert (Mark-to-Market) erfolgt täglich durch den Kauf oder Verkauf von physischem Gold an Stelle von Barmitteln. Im Interesse der Investoren wird so gewährleistet, dass der ETC stets voll in Gold investiert bleibt.

ESG-Überlegungen bei der Goldhaltung
Investments in den ETC werden für den Kauf von Goldbarren verwendet, die in Einzelverwahrung gehalten und sicher im Tresor der J.P. Morgan Chase Bank in London verwahrt werden. Der ETC wendet eine „Swing Bar“-Methode an, was bedeutet, dass die vom Fonds gehaltenen Goldbarren mindestens dem Gesamtwert des angelegten Vermögens entsprechen. Invesco strebt an, nur Goldbarren zu halten, die den seit 2012 geltenden LBMA-Leitlinien zur verantwortlichen Beschaffung von Gold entsprechen. (aa)

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