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Invesco kombiniert Faktoren-Strategie mit Emerging Markets-Aktien

Das US-Fondshaus bringt eine Emerging-Market-Version seiner bereits bestehenden Multi-Faktor-Strategie-ETFs auf OECD-Länder-Aktien an den Markt und reduziert bei dieser Gelegenheit die Gebühren dieser ETFs.

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Chris Mellor, Invesco: "Dank der immer besseren Qualität der Daten zu Schwellenländerunternehmen ist es inzwischen jedoch möglich, auch in diesen Märkten vom langfristigen Outperformance-Potenzial von Aktienfaktoren zu profitieren."
© Invesco

Institutionelle Investoren, die einerseits auf Faktor-Ansätze, andererseits auf Emerging Markets setzen wollen, könnten den neuen Invesco Goldman Sachs Equity Factor Index („EFI“) Emerging Markets UCITS ETF interessant finden. Der neue ETF bietet Investoren ein Engagement in mehr als 300 Aktien aus 30 globalen Schwellenmärkten.

Der Indexfonds sei darauf ausgelegt, Investoren ein laut Invesco „optimales Engagement“ in fünf Faktoren zu geben: Value, Momentum, Quality, Low Beta und Size. Wissenschaftliche Untersuchungen und Studien von Goldman Sachs würden zeigen, dass sich jeder dieser Faktoren im vorgegebenen Zeitablauf besser entwickelt habe als der Gesamtmarkt.

Schwierige Frage gelöst
„Die aus Anlegersicht schwierigste Frage war stets die, wie sich die potenziellen Überrenditen einzelner Faktoren im Zyklusverlauf vereinnahmen lassen“, erklärt Chris Mellor, Head of EMEA ETF Equity Product Management bei Invesco. „Die Strategie, auf der unser ETF basiert, setzt auf eine effiziente Kombination von Faktoren unter Berücksichtigung der Volatilität sowie der Korrelationen der Faktoren untereinander.“ 

Ziel des ETF – wie auch der bereits bestehenden Welt- und Europa-Versionen – ist es, bei einer geringeren Volatilität und einer ähnlichen Länder- und Branchengewichtung einen Mehrertrag gegenüber einem traditionellen marktkapitalisierungsgewichteten Index zu erzielen.

Der Indexfonds basiert laut Unternehmensangaben auf der gleichen, bewährten Methodik wie die etablierten Mehrfaktoren-Produkte des Unternehmens mit einem verwalteten Vermögen von über 1,1 Milliarden US-Dollar.

„Bislang werden Faktoransätze vornehmlich auf Anlagen in entwickelten Märkten angewendet“, erläutert Mellor, um anzufügen: „Dank der immer besseren Qualität der Daten zu Schwellenländerunternehmen ist es inzwischen jedoch möglich, auch in diesen Märkten vom langfristigen Outperformance-Potenzial von Aktienfaktoren zu profitieren. Wir sind überzeugt, Investoren mit unserem neuen ETF eine interessante Alternative für ihre Emerging-Market-Anlagen zu bieten. Da diese ETFs eine Überrendite gegenüber traditionellen Benchmarkindizes bei reduzierter Volatilität anstreben, können sie von Investoren sowohl als vollwertige Alternative als auch sinnvolle Ergänzung bestehender Kernanlagen genutzt werden.“

Reduktion der Gebühren
Zeitgleich mit der Einführung des neuen ETF hat Invesco die laufenden Gebühren für die Europa- und Welt-Version des ETF auf 0,45% pro Jahr (von 0,55%) bzw. 0,55% pro Jahr (von 0,65%) gesenkt. Damit sollen Multi-Faktor-ETFs an europäischen Börsen noch attraktiver für Investoren werden. (aa)

 

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