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‘Intolerante Woke-Kultur’: Politiker nehmen Unternehmen ins Visier

Die Schweizerische Volkspartei beziehungsweise deren Jugendflügel will bei den konservativen Wählern punkten und führt derzeit eine Kampagne gegen eine zu "woke" Kultur der größten Schweizer Bank.

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© thinglass / stock.adobe.com

Die UBS Group ist im Visier von Aktivisten der größten Partei in der Schweiz. Grund: die Diversitätspolitik der Bank. Das Vorgehen erinnert an konservative Gegenreaktionen in den USA auf die Positionierung von Unternehmen zu gesellschaftlichen Themen. Darüber berichtet Bloomberg News.

"Die UBS will uns politisch umerziehen und unsere freiheitliche Kultur zerstören”
Mitglieder des Jugendflügels der Schweizerischen Volkspartei, die die meisten Sitze in der Bundesversammlung des Landes innehat, erklärten, sie hätten ihre Konten bei der UBS gekündigt und forderten ihre Mitglieder auf, dasselbe zu tun. “Die UBS will uns politisch umerziehen und unsere freiheitliche Kultur zerstören,” heißt es in einem Bericht der Neuen Zürcher Zeitung.

Förderung der Transgender-Ideologie wird nicht goutiert
Die UBS unter der Leitung von Chief Executive Officer Ralph Hamers ist eine Verfechterin der Vielfalt am Arbeitsplatz und sponsert die Zürcher Pride-Parade. Die Bank hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2025 einen Frauenanteil von 30 Prozent in Führungspositionen zu erreichen. Die Aktivisten werfen der Bank vor, eine “intolerante” Politik mit “abstrusen” Geschlechterregeln zu verfolgen und eine “Transgender-Ideologie” zu fördern, berichtet Bloomberg News. Die UBS lehnte eine Stellungnahme ab.

Konzerne wollen gesellschaftspolitisch mitmischen
In den USA sind konservative Kreise bemüht, das Engagement von Unternehmen in Fragen der Geschlechter-, Sexual- und Reproduktionsrechte einzuschränken. Abgeordnete in konservativen Bundesstaaten wie Texas haben etwa die Citigroup ins Visier genommen, weil sie Mitarbeiterinnen finanziell unterstützt, die zu Abtreibungen in einen anderen Bundesstaat mit weniger strikten Gesetzen reisen wollen. Darüber hinaus ist eine umfassendere Kampagne gegen “Wokeness” in der Wirtschaft im Gange, erinnert Bloomberg. (aa)


Umfrage zu „Stakeholder Kapitalismus“
In unserer aktuellen Online-Umfrage wollen wir von Ihnen wissen, was sie davon halten, dass Unternehmen respektive deren Management im Rahmen eines "Stakeholder Kapitalismus" Gelder und/oder wertvolle Arbeitszeit nicht ausschließlich zum Nutzen der Eigentümer, sondern auch anderen, nicht zum eigentlichen Geschäftsfeld gehörende Aufgaben widmen und damit das Risiko steigt, dass diese Unternehmen am Ende des Tages ihren institutionellen Eigenkapitalgebern zu niedrige, oder gar keine Renditen liefern und Rentner im Worst Case unter Altersarmut leiden müssen.

Oder finden Sie es im Gegenteil als eine moralische Verpflichtung der Kapitalgeber, der Gesellschaft - oder zumindest den eigenen „Stakeholdern“ - etwas Gutes zu tun - auch um langfristig die Stabilität des Gesamtsystems zu erhalten?

Die Frage sowie die vier vorgeschlagenen Antwortmöglichkeiten finden Sie auf der Institutional Money-Webseite rechts unten. (aa)

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