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Internationaler Währungsfonds IWF warnt vor einer Jahrhundertrezession

Die Coronavirus-Pandemie wird die Weltwirtschaft in eine Rezession stürzen, wie es sie seit der Großen Depression vor rund 100 Jahren nicht mehr gegeben hat, prognostiziert der Internationale Währungsfonds (IWF). Kein Land wird verschont bleiben.

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© Brian Jackson / stock.adobe.com

Der Internationale Währungsfonds (IWF) sagt wegen der Coronavirus-Pandemie die schlimmste Rezession seit fast einem Jahrhundert vorher. Das geht aus dem halbjährlichen globalen Konjunkturausblick der Organisation hervor, aus dem unter anderem die "Berliner Morgenpost" zitiert. Demnach könnte die weltweite Wirtschaftsleistung 2020 um drei Prozent zurückgehen, für die Eurozone rechnen die Experten sogar mit einem Rückgang von 7,5 Prozent.

In Deutschland dürfte die Wirtschaftsleistung im Vergleich zum Vorjahr um sieben Prozent schrumpfen, in Spanien um acht Prozent und in Italien um 9,1 Prozent. Für die USA, die größte Volkswirtschaft der Welt, prognostiziert der IWF für das laufende Jahr ein Minus von 5,9 Prozent. "Es ist wirklich eine globale Krise, weil kein Land verschont bleibt", sagte IWF-Chefvolkswirtin Gita Gopinath der Zeitung.  

Starke Erholung in 2021
Einziger Trost: So rasant wie es in diesem Jahr nach unten geht, so schnell dürfte die Rezession auch wieder überstanden sein. Am Ende könnte die globale Wirtschaft sogar gestärkt aus der Krise hervorgehen, glauben die Experten. Für das kommende Jahr rechnen sie mit einer starken Erholung. Die Weltwirtschaft soll 2021 um 5,8 Prozent wachsen. Für die Eurozone geht der IWF von einem Plus von 4,7 Prozent aus, Deutschland soll 2021 um 5,2 Prozent wachsen. (fp)

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