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Initiative will Mario Draghi mit "Whatever-It-Takes"-Tag ehren

Manchen deutschen Professoren gilt es als Verrat am Hartwährungsversprechen, doch im Großteil der Eurozone wurde Mario Draghi zum Helden, als er 2012 ankündigte, er werde den Euro retten - “Whatever it takes” (“Was immer nötig ist”). Ein europäischer Erinnerungstag dazu könnte eingeführt werden.

Mario Draghi
Mario Draghi könnte eine seltsam anmutende Ehrung ins Haus stehen, geht es nach dem Willen einer Initiative.
© Alex Kraus / Bloomberg

Das Gelöbnis des damaligen Präsidenten der Europäischen Zentralbank sollte deshalb durch einen Erinnerungstag geehrt werden, schlägt eine Bürgerinitiative nun vor. Der “Aufruf für die Einrichtung eines europäischen Tages des Whatever It Takes” wurde von einem Portugiesen initiiert, der eine Gruppe von Einzelpersonen vertritt, und diese Woche auf der Website der Europäischen Kommission veröffentlicht. Der Vorschlag zielt darauf ab, “die institutionelle Weisheit und die Fähigkeit der europäischen Institutionen, während der Großen Rezession etwas zu verändern, in der Geschichte zu verankern”, berichtet Bloomberg News.

Draghis Rede vom 26. Juli 2012 wird weithin als Wendepunkt der Schuldenkrise der Eurozone angesehen. Im weiteren Verlauf stellte er das Krisenbekämpfungsinstrument OMT vor, und der Höhenflug der Anleiherenditen, unter dem die schwächeren Mitglieder des Währungsgebiets litten, ging zurück.

“Diese historische Erklärung, gefolgt von konsequenten richtungsweisenden Maßnahmen, ist ein umfassendes Beispiel für moderne Führung”, schreiben die Initiatoren. “Wir hoffen, dass wir in zehn Jahren den ‘Whatever It Takes’-Tag in einer Landschaft des globalen Wohlstands feiern können.”

Draghi ist nicht der erste Notenbanker, dessen Äußerung zu einem geflügelten Wort geworden ist. Vom legendären Chef der Federal Reserve, Alan Greenspan, ist etwa die Diagnose des “irrationalem Überschwangs” an den Aktienmärkten von 1996 überliefert. Doch ist es selten, dass die Sprüche zu einem Grund zum Feiern werden.

Wie der sogenannte WIT-Tag begangen werden könnte, ist unklar. Die Brüsseler Beamten, die die Idee registriert haben, stellen denn auch leicht irritiert fest, es fehle an “Klarstellungen zum Umfang ihrer Initiative und den konkreten rechtlichen Maßnahmen, die die Kommission eingeladen wird vorzuschlagen”.

Initiativen benötigen die Unterstützung von mindestens einer Million Menschen aus mindestens sieben EU-Mitgliedsländern, bevor sie wegen möglicher Maßnahmen an die Kommission weitergeleitet werden. (kb)

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