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Immobilienexperten erwarten nach Wahl verschärfte Branchenregulierung

2/3 der Experten in der Immobilienbranche in Deutschland erwarten, dass sich die Regulierung ihrer Industrie infolge des Ausgangs der Bundestagswahl verschärfen wird. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage, die die Investmentbank Stifel unter Fach- und Führungskräften im Immobilienbereich durchführte.

Dominique Pfrang, Leiter des Geschäfts mit Immobilienunternehmen bei Stifel Europe
Dominique Pfrang, Leiter des Geschäfts mit Immobilienunternehmen bei Stifel Europe
© Stifel Europe

Immerhin vier von zehn Befragten gehen davon aus, dass sich die Attraktivität des Immobilienstandortes Deutschland verschlechtern wird. Weitere 28 Prozent halten die Folgen des Wahlausgangs für „nicht einschätzbar“. Nur sechs Prozent erwarten eine steigende Attraktivität des Standortes.

Ampelkoalition mit verkraftbaren Regulierungsergebnissen erwartet
„Die Umfrageergebnisse zeigen, dass eine Mehrheit der Befragten den Wahlausgang mit Blick auf die Attraktivität der deutschen Immobilienmärkte im internationalen Vergleich zwar skeptisch, jedoch nicht übermäßig negativ, sieht“, kommentiert Dr. Dominique Pfrang, Leiter des Geschäfts mit Immobilienunternehmen bei Stifel Europe. „Die Studienteilnehmer gehen mehrheitlich von einer Ampelkoalition aus und erwarten von dieser wohl eine Politik, die verkraftbar für die Branche ist.“

Enteignungen mehrheitlich für unwahrscheinlich gehalten
So halten etwa sechs von zehn Experten Enteignungen von Immobilienunternehmen und Immobilieneigentümern für unwahrscheinlich oder sehr unwahrscheinlich. Nur 16 Prozent halten sie für ein realistisches Szenario. Auch eine bundesweite Mietpreisbremse wird nur von einer Minderheit (28 Prozent) erwartet.

Nachhaltigkeitsaspekte werden wohl wichtiger
Derweil rechnen beinahe drei Viertel der Experten damit, dass Nachhaltigkeitsaspekte bei Investitionsentscheidungen im Immobilienbereich vor dem Hintergrund des Wahlausgangs noch wichtiger werden. „Die zu erwartende Regierungsbeteiligung der Grünen wird auch im Immobilienbereich den Klimaschutz auf der Agenda weiter nach oben rücken lassen. Das wird in Teilen der Branche zu einer beschleunigten Transformation führen. Wer entschlossen und wirtschaftlich überzeugend ESG-Aspekte implementiert, wird zu den Gewinnern zählen“, sagt Pfrang. (kb)

 

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