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Ikea steigt ins Versicherungsgeschäft ein

Das schwedische Einrichtungshaus macht jetzt in Versicherungen – wenn auch zunächst nur in zwei Ländern. Die Kooperation mit einem großen Schweizer Rückversicherer dürfte beiden Seiten nutzen.

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© Mirko / stock.adobe.com

Neben Möbeln, Wohnaccessoires, Köttbullar und Hot Dogs kann man bei Ikea künftig auch Versicherungen erwerben. Wie die "Süddeutsche Zeitung" (SZ) berichtet, haben Kunden des schwedischen Möbelhauses in der Schweiz und in Singapur künftig die Möglichkeit, online einen Versicherungsvertrag abzuschließen. Die Ikea-Lösungen kombinieren eine Hausrat- mit einer privaten Haftpflichtversicherung. Schweizer Kunden können auf Wunsch auf den Haftpflichtteil verzichten, Kunden in Singapur nicht.

Der Möbelriese arbeitet im Versicherungsgeschäft mit Iptiq zusammen, einer Tochter des Schweizer Rückversicherungskonzerns Swiss Re. Für die Eidgenossen liegt der Nutzen der Kooperation auf der Hand: Die Niedrigzinsen belasten das Geschäft der Rückversicherer, die Konkurrenz durch externe Investoren wächst. Swiss Re hat sich durch die Zusammenarbeit mit Ikea Zugang zu Millionen potenzieller Neukunden verschafft. Das Möbelhaus wiederum kann sich bevorzugt seinen jugendlichen Kunden, die eventuell ihre Wohnungs-Ersteinrichtung als Student oder Auszubildender bei Ikea zusammenkaufen, als Helfer im Alltag präsentieren und ihnen mit den neuen "Rundum-Sorglos"-Startpaketen einen Mehrwert bieten, analysiert die SZ.

Gesellschaft für Hemnes, Pax und Kattevik
In einer Beispielrechnung zahlen Versicherungsnehmer für die Versicherung einer Dreizimmerwohnung in Bern mit durchschnittlicher Einrichtung pro Jahr 205,70 Franken. Das entspricht umgerechnet 193,66 Euro. Wer das Bonussystem "Ikea Family" nutzt, bekommt nach einem schadenfreien Jahr einen Gutschein. Ebenso wie Sessel, Betten und Küchenzeilen hat die neue Police natürlich auch einen Namen: "Hemsäker", zusammengesetzt aus den schwedischen Wörtern für "Heim" und "sicher". (fp)

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