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HSBC verabschiedet sich aus Wien und bündelt Vertrieb in Düsseldorf

Der Asset Manager HSBC gibt seine rotweißrote Tochtergesellschaft auf. Die österreichischen Kunden sollen künftig von Düsseldorf aus mittels Fly-in-Ansatz betreut werden.

Rudolf Apenbrink
Rudolf Apenbrink, Vorstand für die Bereiche Private Banking und Asset Management bei HSBC Deutschland.
© HSBC Deutschland

HSBC Global Asset Management (Deutschland) bündelt die Betreuung des österreichischen Markts künftig in einer Gesellschaft. Die bisherige Vertriebsgesellschaft HSBC Global Asset Management (Österreich) GmbH mit Sitz in Wien soll geschlossen werden. Die  entsprechenden Vertriebsaktivitäten werden in Zukunft nicht mehr über das Team in Wien erfolgen, sondern direkt über HSBC Global Asset Management (Deutschland) GmbH. Die Muttergesellschaft ist bereits jetzt für das Management der österreichischen Mandate und Spezialfonds sowie für die Client-Service-Tätigkeiten zuständig. Der gesamte Prozess soll laut HSBC im ersten Halbjahr 2020 abgeschlossen sein.

"Der österreichische Markt bleibt für uns von großer Bedeutung", so Rudolf Apenbrink, Vorstand für die Bereiche Private Banking und Asset Management bei HSBC Deutschland. "Wir werden weiterhin für unsere Kunden in Österreich da sein. Es wird einen festen  Ansprechpartner im Vertriebsteam unseres Düsseldorfer Büros für jeden Kunden geben."

Die Schließung der Tochtergesellschaft ist Teil eines Programms, mit dem HSBC in Deutschland Strukturen und Prozesse vereinfacht und vereinheitlicht. Zukünftig wird HSBC Global Asset Management (Deutschland) den österreichischen Markt in Form eines sogenannten Fly-in-Ansatzes aus Düsseldorf heraus betreuen. Konkret sieht das so aus, dass es im Düsseldorfer Vertriebsteam feste Ansprechpartner geben wird, die die österreichischen Kunden betreuen und für Gespräche vor Ort zur Verfügung stehen werden. (gp)

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