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HSBC traut Spac-Boom nicht über den Weg: "Wird Probleme geben"

Der britische Bankenriese HSBC Holdings hat sich beim Hype um Börsenmäntel bewusst zurückgehalten. Finanzchef Ewen Stevenson hält den Spac-Boom für einen Hinweis darauf, dass der Aktienmarkt sich dem Wendepunkt nähert.

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© Bloomberg

“Wir glauben, dass dieser Markt Probleme haben wird und wir sind froh, dass wir ihm nicht zum Opfer gefallen sind”, sagt HSBCs Finanzchef Ewen Stevenson in einem Interview mit Bloomberg News.

Das Problem sei “der ‘Diligence-light’-Zugang sowohl bei den Spacs selbst als auch bei der M&A”, so Stevenson, der vor HSBC zwei Jahrzehnte lang bei der Credit Suisse Group tätig war. “Man bringt Unternehmen in einem viel früheren Stadium an die Börse. Typischerweise haben viele Investoren nicht das Budget, um die Unternehmen, die sie sich ansehen, einer gründlichen Prüfung zu unterziehen.”

Spacs - kurz für Special-Purpose Acquisition Companies - sammeln Geld an der Börse ein, um damit zu einem späteren Zeitpunkt Firmen zu übernehmen. Sowohl die Börsengänge als auch die folgenden Akquisitionen, die derzeit auf den Markt kommen, seien typisch für den Höhepunkt eines Booms, ergänzte Stevenson.

Zu den letzten prominenten Börsengängen über eine Spac-Fusion gehörten die des umstrittenen Bürovermieters WeWork und der Ticketplattform SeatGeek. Auch der ehemalige US-Präsident Donald Trump ist letzte Woche auf den Zug aufgesprungen.

Konkurrenz war weniger zimperlich und holte sich fette Provisionen
Der Preis für HSBC war indes ein eher schwaches drittes Quartal, ganz im Gegensatz zur Konkurrenz. Die Erträge der Investmentbank im Bereich Kapitalmarkt und Beratung stiegen um lediglich 18 Prozent. Bei der Bank of America Corp. etwa betrug das Wachstum satte 65 Prozent. (aa)

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