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Helaba mit neuer Aufbauorganisation, baut Stellen ab

Die Helaba verschlankt ihre Organisation, reduziert ihren Personalstand und will damit durch das für Banken raue Marktumfeld kommen.

Herbert Hans Grüntker, Vorsitzender des Vorstands der Helaba
Herbert Hans Grüntker, Vorsitzender des Vorstands der Helaba
© Helaba

Bei der Hessischen Landesbank, der Helaba, wird weiter an der Kostenschraube gedreht. Wie das Geldhaus am Mittwoch in einer Aussendung informiert, habe man das Ziel, zukünftigen Kostenanstiegen und dem Ertragsdruck entgegen zu wirken. Aus diesem Grund hat die Helaba bereits im vergangenen Jahr reagiert und das Projekt „Scope – Wachstum durch Effizienz“ initiiert. Darüber hinaus sollen insgesamt die Strukturen der Bank verschlankt und noch stärker auf den Kunden fokussiert werden, um den Wachstumskurs umsetzen zu können. Dazu wurde die Organisationsstruktur des Einzelinstituts intensiv auf den Prüfstand gestellt und in der Folge deutlich verschlankt.

Die Helaba-Tochter Helaba Invest hält am 13. Institutional Money Kongress in Wiesbaden, der von 25. bis 26. März 2020 stattfindet, folgenden Workshop: "Overlay Management – Risiken identifizieren und effektiv steuern"

Am 16. März 2020 wird die Helaba in diese gestraffte und noch stärker an den Kunden ausgerichtete Aufbauorganisation übergehen. „Mit der neuen und deutlich verschlankten Organisation wollen wir die Nähe zu unseren Kunden weiter erhöhen. Dazu stärken wir unter anderem unseren Vertrieb und führen die Kunden- und Produkteinheiten zusammen. Gleichzeitig bündeln wir verschiedene Abwicklungseinheiten, um auch hier schneller und schlanker zu werden“, erläutert Herbert Hans Grüntker, Vorsitzender des Vorstands der Helaba, die Kern-Parameter, die für diesen Schritt handlungsleitend waren, und ergänzt: „Wir sind überzeugt, dass die organisatorische Neuausrichtung die Schnittstellen zu unseren Kunden vertiefen wird und wir somit unsere ambitionierten Wachstumsziele erreichen können. Denn unser Ziel ist es, gemeinsam mit unseren Kunden weiter nachhaltig zu wachsen und damit auch in Zukunft erfolgreich am Markt agieren zu können.“

„Alternativlos“
Gleichzeitig will die Helaba im Zuge der Neuausrichtung auch die internen Prozesse effizienter gestalten und straffen. Mit der Verschlankung der Organisationstrukturen geht eine Reduzierung des Personalbestands über alle Hierarchieebenen einher. Grüntker erklärt: „Um die Schlagkraft der Bank zu erhöhen und sie effizienter, agiler und kostengünstiger aufzustellen, ist der eingeschlagene Weg der Kosteneinsparungen angesichts der Herausforderungen in unserer Branche auch für die Helaba alternativlos. Wir müssen die heute schon absehbaren Kostenanstiege kompensieren.“

Insgesamt führt dies dazu, dass zwischen 380 bis 400 derzeit besetzte Stellen bis 2023 im Helaba-Einzelinstitut abgebaut werden müssen. Dafür habe die Bank im Jahresabschluss finanzielle Vorsorge getroffen. Gleichzeitig will die Helaba vor dem Hintergrund der Modernisierung der IT und der fortschreitenden Digitalisierung sowie zur Erreichung eigener ambitionierten Wachstumsziele auch in neue Stellen investieren, um das für die Zukunft notwendige Know-how in die Bank zu holen.“

Die Helaba ist derzeit mit dem Personalrat der Bank in Verhandlungen darüber, wie die Abbaumaßnahmen umgesetzt werden können. „Wir stehen zu unserem Versprechen, den notwendigen Personalabbau entsprechend der Helaba-Werte zu begleiten und wir streben einen sozialverträglichen Abbau über alle Ebenen an“, so Grüntker. (aa)

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