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Hedging-Geschäfte könnten die Zinsen zusätzlich nach oben treiben

Ein eindeutig „bärisches“ Momentum sieht Axel Botte, Marktstratege von Ostrum AM, derzeit an den Staatsanleihemärkten. Befeuert könnte dies durch Absicherungsgeschäfte von Hypothekenfinanzieren werden. Investoren sollten daher auf der Hut sein.

Axel Botte, Ostrum Asset Management
Axel Botte, Ostrum Asset Management
© Ostrum AM

Spiegelbildlich zur Kursentwicklung ist die Rendite der zehnjährigen US-Treasury Note in der vergangenen Woche in fünf Handelstagen um über 14 Basispunkte auf über 1,60 Prozent gestiegen, berichtet Axel Botte, Marktstratege beim französischen Investmenthaus Ostrum Asset Management.

Der Rückgang der Anleihekurse geht laut Botte Hand in Hand mit steigenden Breakeven-Inflationsraten und einer Versteilerung der US-Renditekurve. Diese Entwicklungen scheinen Botte zufolge nicht nur eine Tapering-Ankündigung der Fed schon im November abzubilden, sondern auch ein Szenario, in dem die Fed nicht in der Lage wäre, angesichts des Inflationsrisikos präventiv zu handeln. Immerhin durchbrechen die Ölpreise die Marke von 80 US-Dollar.

Konvexitätsrisiken werden gehedgt
Zu beachten sind laut Botte auch die Marktbewegungen, die durch die Absicherung der staatlichen Hypothekenfinanzierer gegen das Konvexitätsrisiko nötig sein könnten. "Der Anstieg der langfristigen Zinssätze verringert die Refinanzierungsströme und erfordert eine Durationsanpassung in Form von Verkäufen von Staatsanleihen oder der Zahlung von Swapsätzen. Diese Absicherungsgeschäfte könnten in der Tat den derzeitigen Anstieg der US-Renditen noch verstärken", prognostiziert Botte. (aa)

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