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Hedgefonds von Ex-Lehman-Händler wandelt Märzminus in Jahresplus

Wer an den Börsen in Krisenphasen die Nerven behält und die richtigen Entscheidungen trifft bzw. sturr an seinen Positionen festhält, wird in der Regel am Ende mit Überrenditen belohnt. Das zeigt sich exemplarisch an einem Benjamin Fuchs verwalteten Hegefonds.

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© Matthieu / stock.adobe.com

Der Multistrategie-Hedgefonds von Benjamin Fuchs, einem Ex-Händler im Eigengeschäft von Lehman Brothers Holdings, hat einen zweistelligen Verlust aus dem Krisenmonat März in eine Jahresrendite von 8,5 Prozent verwandelt, wie Bloomberg festhält.

BFAM Partners aus Hongkong erzielte mit Investitionen im Credit-Segment und Aktivitäten im Volatilitätshandel im Gesamtjahr einen Gewinn, nachdem beide Strategien im März noch den Großteil des rekordhohen Monatsverlusts von 17 Prozent ausgemacht hatten. Das verwaltete Vermögen stieg gegenüber dem Vorjahr um 200 Millionen Dollar an und erreichte mit 4,6 Milliarden Dollar einen neuen Höchststand.

Viele Hegefonds enttäuschten
BFAM gehörte zu den größten Managern der Region, die im März in Mitleidenschaft gezogen wurden. Die Ausbreitung der Coronavirus-Pandemie und ein Ölpreiskrieg hatten an den globalen Märkten für eine Flucht aus Risikoanlagen gesorgt. In den ersten elf Monaten des Jahres, in denen laut eVestment einige der größten Hedgefonds-Manager enttäuschende Renditen erzielten, zogen die Anleger fast 50 Milliarden Dollar aus der globalen Branche ab.

Hedgefonds erzielten im Jahr 2020 weltweit eine durchschnittliche Rendite von elf Prozent, wobei Multistrategie-Fonds auf ein Plus von zehn Prozent kamen, wie Daten von eVestment zeigen. Die zehn größten Hedgefonds der Welt legten im Schnitt nur um 3,7 Prozent zu.

Asia High Yield Bonds im Fokus
Die Credit-Investments von BFAM konzentrieren sich auf hochrentierliche Anleihen, hauptsächlich in Asien. Diese gerieten während des Ausverkaufs im März zwar stark unter Druck, doch der Hedgefonds hielt an den Anlagen fest, die sich im späteren Jahresverlauf einer Erholung erfreuten. Das Unternehmen stellte auch einige der kleineren Strategien ein, die im März zu unverhältnismäßigen Verlusten geführt hatten. (aa)

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