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Leon Cooperman wehrt sich gegen linke Umverteilungsfantasien

Der Milliardär Leon Cooperman legt sich mit der US-Präsidentschaftsbewerberin Elizabeth Warren an. Denn die nach den Wahlstimmen der Jugend heischende Politikerin hat Superreiche wie ihn zu ihrem Feindbild erklärt.

Leon Cooperman, Gründer der Hedgefondsfirma Omega Advisors:
Leon Cooperman, Gründer der Hedgefondsfirma Omega Advisors: "Früher haben die Menschen in Amerika die Reichen nicht gehasst, sondern wollten selbst welche werden."
© Bloomberg / Bloomberg News

Die US-Politikerin Elizabeth Warren versetzt die Wall-Street-Gemeinde und explizit Milliardäre mit ihren Plänen für eine Reichensteuer in Rage. Nun wehrte sich der ehemalige Hedgefonds-Manager Leon Cooperman in einer Sendung des US-Senders CNN mit drastischen Worten gegen die Angriffe der demokratischen Präsidentschaftsbewerberin: "Sie scheißt auf den amerikanischen Traum", schimpfte der 76-Jährige.

Grund für die Wut Coopermans (geschätztes Nettovermögen: 3,2 Milliarden Dollar) ist ein Wahlspot Warrens, berichtet "Spiegel Online". Darin stellt die Politikerin den Milliardär – neben anderen Wirtschaftspersönlichkeiten wie Joe Ricketts, Gründer des Brokers TD Ameritrade, dem früheren Goldman-Sachs-Chef Lloyd Blankfein und dem Wagniskapitalgeber Peter Thiel – als Feind vieler Amerikaner dar. Warren will Millionäre und Milliardäre zur Kasse bitten. Wer mehr als 50 Millionen US-Dollar an freiem Vermögen besitzt, soll jährlich zwei Prozent Steuern darauf zahlen. Ab einem Vermögen von mehr als einer Milliarde fordert sie sechs Prozent. Was vor allem junge Anhänger der Demokraten begeistert, erzürnt viele Reiche.

Hedgefonds-Star lebt den "amerikanischen Traum"
Cooperman verteidigte seinen Wohlstand in der CNN-Sendung mit einem Hinweis auf den amerikanischen Traum: "Früher haben die Menschen in Amerika die Reichen nicht gehasst, sondern wollten selbst welche werden", zitiert ihn "Spiegel Online". Sein Vater sei aus Polen eingewandert und habe als Klempner in der Bronx gearbeitet. Cooperman selbst habe seine Karriere aus dem Nichts aufgebaut. Mit seinem Hedgefonds Omega Advisors ist er reich geworden. Sein gesamtes Vermögen will Cooperman nach seinem Tod wohltätigen Zwecken zukommen lassen und ist Teil der Spendeninitiative "Giving Pledge".

Die Hedgefondslegende ist mit ihrer scharfen Kritik an Warren nicht alleine. "Ich finde, man sollte Nazis verteufeln, aber man sollte nicht Leute verteufeln, die hart gearbeitet haben, um etwas zu erreichen", wetterte der Chef von JPMorgan Chase, Jamie Dimon, laut "Spiegel Online". Auch der Microsoft-Mitgründer Bill Gates wagte sich aus der Deckung. "Ich habe über zehn Milliarden Dollar Steuern gezahlt, mehr als jeder andere", sagte Gates, und fügte hinzu, er hätte auch 20 Milliarden Dollar gezahlt. "Aber wenn Sie sagen, dass ich 100 Milliarden Dollar zahlen soll, okay, dann werde ich ein bisschen nachrechnen, was mir bleibt", warnte er halb scherzhaft. (fp/ps)

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