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Hauck & Aufhäuser schluckt Traditionsbank

Die Aufsichtsbehörden haben grünes Licht gegeben: Das Frankfurter Institut Hauck & Aufhäuser schließt den Kauf des Bankhauses Lampe vom Familienkonzern Oetker ab.

Michael Bentlage, Vorstandschef von Hauck & Aufhäuser
Michael Bentlage, Vorstandschef von Hauck & Aufhäuser
© Roger Strauß / FONDS professionell

Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat das Bankhaus Lampe übernommen. Die Europäische Zentralbank und die deutsche Finanzaufsicht Bafin hätten ihre Zustimmung zu der Transaktion gegeben, teilten Hauck & Aufhäuser sowie der Oetker-Konzern mit. Der Nahrungsmittelkonzern in der Hand der gleichnamigen Unternehmerdynastie hatte das Geldhaus 2019 zum Verkauf gestellt. Im Frühjahr 2020 hatte nach einem Bieterverfahren dann Hauck & Aufhäuser den Zuschlag erhalten. Die Frankfurter Traditionsbank war ihrerseits von dem chinesischen Konzern Fosun übernommen worden.

"Für uns markiert dieser Tag einen historischen Meilenstein für unsere Wachstumsstrategie sowie für unsere nun gemeinsame Geschichte, die heute beginnt", sagt Michael Bentlage, Vorstandschef von Hauck & Aufhäuser und künftiger Vorstandsvorsitzender des neuen Bankhauses. "Durch die Übernahme können wir die Dienstleistungsangebote und die regionale Präsenz für unsere Kunden ausbauen – insbesondere in den Bereichen Private und Corporate Banking und Asset Management." Das Institut soll künftig unter dem Namen Hauck Aufhäuser Lampe firmieren.

Vollständige Übernahme
Das vereinte Geldhaus zähle gut 1.300 Mitarbeiter und ein verwaltetes und betreutes Vermögen von mehr als 200 Milliarden Euro, heißt es in der Mitteilung. Die Bilanzsumme beziffere sich auf zehn Milliarden Euro. Alle Mitarbeiter, Tochtergesellschaften sowie Kunden und Standorte würden vollständig übernommen und integriert, ist in der Mitteilung zu lesen. Das Bankhaus Lampe hatte vor dem Verkauf aber bereits das Verwahrstellengeschäft verkauft, das Aktiengeschäft eingestellt sowie einen Sparkurs eingeschlagen. (ert)

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