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Handelsstreit USA-China erwischt Investoren auf dem falschen Fuß

Zu Wochenbeginn sind die Aktienkurse weltweit abgerutscht. Die neuesten Entwicklungen im Handelsstreit zwischen den USA und China haben Investoren augenscheinlich deutlich verunsichert. Sorgen vor den Folgen des Konfliktes dominierten das Marktgeschehen.

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Axel Cron, Chefanlagestratege von HSBC Global Asset Management Deutschland:
© HSBC Global AM

Weltweit sind die Börsen ins Minus gerutscht. Die Wall Street verzeichnete am Montag gar den schwächsten Handelstag seit rund vier Monaten. Die neuesten Entwicklungen im Handelsstreit zwischen den USA und China haben Investoren sichtlich auf dem falschen Fuß erwischt, hatten sich zuletzt doch die Anzeichen für eine Stabilisierung der globalen Wirtschaft gemehrt.

Positive Impluse von gestern interessieren heute niemanden mehr
"Vor allem aus Asien waren positive Impulse gekommen. Die jüngste Erholung der Importe Chinas und weiterer asiatischer Länder sprachen für eine bevorstehende Belebung des Welthandels. Auch der Einkaufmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe und die Kreditvergabe hatten positiv überrascht", führt Axel Cron, Chefanlagestratege von HSBC Global Asset Management Deutschland, als Argumente dafür ins Treffen, dass sich Investoren bis vor kurzem wieder optimistischer zeigten.

Nun wachsen unter Investoren die Sorgen vor neuen Konjunkturbelastungen 
Sollte es im Handelskonflikt mit den USA zu einer vollen Zollbelastung aller chinesischer Waren kommen, könnte das China rund 1,5 Prozentpunkte Wirtschaftswachstum kosten. Da das asiatische Land Wachstumstreiber der weltweiten Wirtschaft ist, würde ein solcher Einbruch auch auf die globale Konjunktur durchschlagen. China stünde einem solchen Einbruch allerdings nicht machtlos gegenüber, sondern könnte notfalls geld- und fiskalpolitisch gegensteuern. "Auch wenn die chinesische Regierung ihre Mittel vorsichtiger einsetzt als in der Vergangenheit: Das Erreichen der Wachstumsziele hat für Peking hohe Priorität", meint Cron. (kb)

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