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Gretchenfrage: Steht der Dax am Anfang oder Ende einer Korrektur?

​Während der deutsche Leitindex Dax am Donnerstag seine Wochenverluste den zweiten Tag in Folge einzudämmen versucht, sind technische Analysten geteilter Auffassung, ob die laufenden Korrektur schon vor ihrem Abschluss steht.

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© Fotolia

Der Dax sei wahrscheinlich am Ende des Aufwärtstrends seit 2009, sagt Heribert Müller, von Heribert Müller Trust, einem auf technische Analyse und Fibonacci spezialisierten Vermögensverwalter. "Der aktuelle Einbruch ist ein Teil des Bearmarktes, den wir im vergangenen Jahr prognostiziert haben und dessen Komplettierung wir noch nicht absehen können", sagt Müller gegenüber Bloomberg News am Donnerstag.

Der zweite Test der 12.000 Punktemarke traf auf deutlich weniger Kaufinteresse als noch im Februar und der laufende Rebound konnte bisher kein neues Hoch über 12.600 ausbilden, um so kurzfristig aufwärtsgerichtetes Momentum zu erzeugen. Laut Müller sind, rein rechnerisch, sogar 13.190, in Form der 76-Prozent-Korrekturmarke möglich, ohne eine kurzfristige Bärenmarktinterpretation aufgeben zu müssen.

Sind wir schon im Bärenmarkt, ohne es zu wissen?

Die markttechnische Konstellation unterstützt die strategisch relevante Bearmarkttheorie, mit einem MACD-Verkaufssignal im Wochenchart seit dem 2. Februar und auch im Monatschart steht der Indiaktor kurz vor einem Verkaufssignal. Müller erwartet, dass den Börsen eine "zeitlich und kursmäßig ausgeprägte Korrekturphase" bevorsteht, die "allgemein noch nicht in den Köpfen der ’Strategen’ Eingang gefunden hat."

Gegenstimmen

Für Martin Utschneider, Leiter technische Analyse bei Donner & Reuschel, sprechen indes Fundamental- und Chartanalyse aktuell mal wieder dieselbe Sprache. Beide machen “Lust auf mehr“. Das makroökonomische Grundgerüst stehe "wie eine Eins", schreibt Martin Utschneider in einer Analyse am Donnerstag. Der Abwärtsdruck sei gemessen an den bereits erreichten 11.800 "passé", jedoch sei "mittelfristig weiter mit einer erhöhten Schwankungsbreite an den Börsen zu rechnen", meint Utschneider, der eine Stabilisierung über 12.000 erwartet. Man müsse dabei beobachten, wie sich der Leitindex im Bereich 12.067 bis 11.930 verhalte.

Utschneider rät, das Risikomanagement dem "buy and hold"-Ansatz vorzuziehen und die Absicherung mittels Stopp-Loss unbedingt beizubehalten. Sollten sich diese Stopps an neuralgischen Punkten im Chart häufen, kann gerade dieses Vorgehen volatile Ausschläge auf kurze Sicht verstärken.

Strategen sind zuversichtlich

Fundamental überwiegt unter Marktteilnehmern weiterhin Zuversicht, wie die Auswertung von 18 von Bloomberg befragten Strategen zeigt: Im Median sehen sie den DAX zum Jahresende bei 14.000 Punkten, was einer Aufwärtsbewegung von rund 14,4% auf Basis der Schlusskurse vom Mittwoch impliziert. (kb)

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