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Goldman Sachs zieht Schlussstrich unter Betrugsskandal

Kurz vor den Präsidentschaftswahlen in den USA hat die Investmentbank Goldman Sachs im Betrugsskandal um den malaysischen Staatsfonds eine außergerichtliche Einigung erzielt.

Brian Rabbitt
Der stellvertretende Generalstaatsanwalt Brian Rabbitt verkündet die außergerichtliche Einigung im Rahmen einer Pressekonferenz.
© Yuri Gripas/The New York Times/Bloomberg

Seit rund zwei Jahre ringt Goldman Sachs mit den Behörden, um eine Einigung in der Korruptions- und Geldwäscheaffäre beim Staatsfonds 1Malaysia Development Berhad (1MDB) zu erzielen – nun ist es endlich geschafft, wie das "Handelsblatt" berichtet. Die Investmentbank ging mit dem Justizministerium eine sogenannte Vereinbarung über die Aussetzung der Strafverfolgung ein. Im Zuge dessen muss das Institut rund 2,9 Milliarden US-Dollar Strafe zahlen und Fehler einräumen. Nach Angaben der US-Staatsanwältin Alixandra Smith handelt es sich dabei um die größte Strafe dieser Art in der US-Geschichte. Goldman Sachs darf sich zudem in den kommenden drei Jahren nichts zu Schulden kommen lassen, denn sonst könnte das Verfahren wieder aufgenommen werden.

Die Verantwortlichen bei Goldman Sachs werden dennoch aufatmen – bei einer Verurteilung hätte es sogar noch schlimmer kommen können. Denn das Geldhaus hätte in diesem Fall unter Umständen institutionelle Kunden verloren, denen die Zusammenarbeit mit Finanzunternehmen mit Vorstrafen untersagt ist. Dementsprechend erleichtert reagierten auch die Anleger – der Aktienkurs der Bank stieg um rund ein Prozent. (mb)

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