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Gestörter Kreislauf: Banken bleiben auf Sprint-Deal-Krediten sitzen

Eine Gruppe von 16 Banken wird 23 Milliarden US-Dollar an Krediten für T-Mobile US zur Verfügung stellen müssen, damit der Mobilfunkkonzern die geplante Übernahme von Sprint abschließen kann. Der Covid-19-Ausbruch hat Pläne zur Platzierung von Anleihen bei Investoren zunichte gemacht.

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© v.poth / stock.adobe.com

Den Banken wurde am Montag offiziell mitgeteilt, dass sie die Gelder zum 1. April bereitstellen müssen, damit die beiden Unternehmen ihre lang erwartete Fusion abschließen können, wie mit der Angelegenheit vertraute Personen Bloomberg News mitteilten. Die Geldinstitute werden 19 Milliarden US-Dollar über ein 364-Tage-Überbrückungsdarlehen gewähren, das voraussichtlich durch Investment-Grade-Anleihen refinanziert wird, sowie über einen siebenjährigen Kredit in Höhe von vier Milliarden US-Dollar, der ebenfalls als erstklassig eingestuft wird, sagten die Informanten.

Banken mit aufgeblähtem Kreditportfolio ohne aktuelle Chance auf Weiterplatzierung
Unter den 16 Banken haben Barclays, Credit Suisse, Deutsche Bank, Goldman Sachs, Morgan Stanley und Royal Bank of Canada das größte Exposure, wie aus Unternehmensmitteilungen hervorgeht. Die Banken müssen das Darlehen zu einem Zeitpunkt zur Verfügung stellen, wo Unternehmen bereits die Inanspruchnahme von Milliarden von US-Dollar aus revolvierenden Kreditfazilitäten anfragen. Unternehmen auf dem amerikanischen Kontinent haben seit dem 9. März bei den Banken mehr als 190 Milliarden US-Dollar über bestehende revolvierende Fazilitäten oder neue Kurzfristkredite angezapft, wie aus von Bloomberg zusammengestellten Daten hervorgeht.

Nachfolgend eine vollständige Liste der an der Finanzierung beteiligten Banken mit ihrem Anteil an der Gesamtsumme des Sprint-Deals von T Mobile US Inc..

Quelle: Bloomberg

(kb)

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