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Geldpolitische Stimuli: Leitzinssenkung ist wohl erste Wahl der EZB

Die Europäische Zentralbank geht laut drei geldpolitischen Entscheidungsträgern des Euroraums davon aus, dass sie für eine erste Stimulus-Maßnahme auf eine Zinssenkung zurückgreifen wird, sollte sie erneut handeln müssen, um die Inflation anzukurbeln.

euro ezb
© JFL Photography / stock.adobe.com

Eine weitere Senkung der Fremdkapitalkosten unter Null wäre wahrscheinlich der erste Schritt statt einer Wiederaufnahme der Aktiva-Käufe, sagten Notenbank-Vertreter. Alarmiert durch den Rückgang der Inflationserwartungen am Markt auf ein Rekordtief würden sie alle dazu neigen, Maßnahmen zu befürworten, sagt Bloomberg News. Die folgende Grafik zeigt, dass Geschäftsbanken bei fünf Zentralbanken Strafzinsen für das Parken von Liquidität bezahlen müssen. Hier ist der Satz für Einlagenfazilitäten negativ.

Unter Null
Die EZB ist eine von fünf Zentralbanken mit einem Einlagenzins von unter Null.

Quelle: Bloomberg

EZB will offensichtlich die Inflation ankurbeln
Mario Draghi hatte am Dienstag die Messlatte niedrig gesetzt, als er sagte, dass zusätzliche Impulse erforderlich sein werden, wenn sich die Aussichten für Wachstum und Inflation nicht verbessern. Konkret nannte er Zinssenkungen als Option, was den Euro drückte und die Geldmärkte bewog, bis Dezember eine Zinssenkung von zehn Basispunkten einzupreisen.

Leitzinssenkung schon im September?
“Ich denke, sie werden die Zinsen nun im September senken”, sagte Claus Vistesen, Euroraum-Chefökonom bei Pantheon Macroeconomics, im Talk mit Bloomberg. „Draghi wird seine Amtszeit mit einer Zinssenkung beenden. Die Tür ist jetzt offen und ich sehe nicht, wie sie nicht hindurchgehen können.“

Trump bezeichnet solche Leitzinssenkungspläne als unfair
Eine Zinssenkung der EZB könnte zu Handelsspannungen mit US-Präsident Donald Trump führen. Er tweetete am Dienstag, dass EZB-Maßnahmen, die den Euro schwächten, unfair seien.

Spielraum bei Anleihekäufen schaffen
Draghi sagte auf dem jährlichen Forum der Notenbank im portugiesischen Sintra außerdem, dass die EZB die quantitative Lockerung wieder aufnehmen könne, auch wenn sie dazu selbst festgelegte Grenzen anheben müsse. (kb)

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