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Fusion zweier rheinischer VR-Banken beschlossen

"Wir machen den Weg frei": Den altbekannten Werbeslogan der Genossenschaftsbanken nahmen sich die Vertreterversammlungen der VR-Banken Bonn und Rhein-Sieg offensichtlich zu Herzen – und votierten einstimmig für einen Zusammenschluss der beiden Institute.

Holger Hürten
Holger Hürten, Vorstandschef der VR-Bank Rhein-Sieg
© VR-Bank Rhein-Sieg

Im Rhein-Sieg-Kreis entsteht eine Genossenschaftsbank, die zu den größten Deutschlands gehören wird. Die Vertreterversammlungen der VR-Banken Bonn und Rhein-Sieg votierten einstimmig für die Fusion der beiden Institute zum Jahresbeginn 2022. Entsprechende Pläne waren im März bekannt geworden.

Die neue Bank wird den Namen VR-Bank Bonn Rhein-Sieg tragen, ihren Sitz in Siegburg haben und mehr als 500 Mitarbeiter beschäftigen. "Mit einer Bilanzsumme von circa 4,2 Milliarden Euro, gut 71.000 Mitgliedern und fast 160.000 Kunden zählt die Bank künftig zu den 50 größten Volksbanken und Raiffeisenbanken in Deutschland", teilen die Institute mit. In der Fläche wird die Bank mit 29 Filialen im rechts- und linksrheinischen Rhein-Sieg-Kreis und im Stadtgebiet von Bonn vertreten sein.

Die beiden Chefs ziehen in den Vorstand ein
Der Vorstand setzt sich aus den beiden Vorsitzenden Holger Hürten (VR-Bank Rhein-Sieg) und Rainer Jenniches (VR-Bank Bonn) sowie den Vorstandsmitgliedern Martin Ließem, Ralf Löbach und Andre Schmeis zusammen. Ließem wird jedoch schon im April 2022 aus Altersgründen aus dem Gremium ausscheiden, sodass der Vorstand dann wieder auf vier Mitglieder schrumpft. Verschmelzungsstichtag ist der 1. Januar 2022. Die technische Zusammenführung beider Häuser soll im Juni 2022 erfolgen. (bm)

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