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Fürstenberg-Anleihegläubiger widersprechen Kündigung durch die NordLB

Eine durch Quinn Emanuel Urquhart & Sullivan, LLP, Hamburg, vertretene Gläubiger-Guppe, die mehr als 25 Prozent der relevanten ausstehenden Fürstenberg-Anleihen hält, widerspricht der von der NordLB erklärten ao. Kündigung der den Fürstenberg-Anleihen zugrundeliegenden stillen Beteiligungsverträge.

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© sdecoret / Fotolia

Die Fürstenberg-Anleihen (ISIN XS0216072230, ISIN DE000A0EUBN9 und ISIN DE000A0EUB29) haben einen Gesamtnennbetrag von rund 400 Millionen Euro. Die Wertpapiere wurden von der NordLB sowohl an Privatanleger als auch an institutionelle Investoren vermarktet, denen durch die Kündigung erhebliche Verluste in bis zu dreistelliger Millionenhöhe drohen.

Rechtsunwirksame Kündigung vermutet
Nach Auffassung der Gläubiger-Gruppe und ihrer Rechtsberater ist der Versuch der außerordentlichen Kündigung der den Fürstenberg-Anleihen zugrundeliegenden stillen Beteiligungsverträge allerdings aus einer Reihe von Gründen unwirksam.

NordLB soll Grundsatz von Treu und Glauben beachten
Die Gläubiger-Gruppe fordert durch ihren Rechtsvertreter die Bank nachdrücklich auf, die Grundsätze von Treu und Glauben zu beachten, die Unwirksamkeit der außerordentlichen Kündigungen anzuerkennen und die Bedingungen der fortbestehenden stillen Beteiligungsverträge vollumfassend einzuhalten. Bedauerlicherweise hat sich die Bank bisher geweigert, in einen konstruktiven Dialog mit der Gläubiger-Gruppe oder ihren Rechtsberatern zu treten.

Kein Ende des Streits in Sicht
Die Gläubiger-Gruppe ist von diesem Verhalten überrascht, da die Bank von einem künftigen Zugang zu den internationalen Anleihe- und Bankkapitalmärkten profitieren könnte, um das für zukünftige Dividendenausschüttungen an ihre Aktionäre verfügbare Kapital zu maximieren.
Die Gruppe behält sich vor, rechtliche Schritte gegen die NordLB einzuleiten. (kb)

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