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Für Invesco-Chef zählt Fondsbranche zur "Old Economy"

Große Vermögensverwalter wachsen immer weiter und konsolidieren mit den Kleinen. Für Invesco-Chef Marty Flanagan ist das eine logische Entwicklung in der Branche.

Marty Flanagan, Chef des US-Fondshauses Invesco
Marty Flanagan, Chef des US-Fondshauses Invesco
© Christoph Hemmerich / FONDS professionell

In der Zunft der Vermögensverwalter herrscht dieser Tage Kauflust. Immer mehr Unternehmen konsolidieren, so schluckte unlängst etwa die Anlagesparte von Goldman Sachs den Vermögensverwalter NN Investment Partners, in Europa hat Amundi bei Lyxor zugegriffen. Für Marty Flanagan kommt das wenig überraschend: "Wir haben es mit einer alten Branche zu tun. Das heißt: Die Großen werden größer, seit Jahren. Das beschleunigt sich nur", sagt der Chef des US-Fondshauses Invesco gegenüber dem "Handelsblatt".

Die Entwicklung sei von den Investoren getrieben, die immer mehr Anlageangebote suchen, und das möglichst von einer Adresse. Allerdings gehe es um mehr als Aufkäufe. "Es gibt parallel eine organische Konsolidierung: Die neuen Gelder fließen vor allem zu den großen Anbietern", sagt der Invesco-Chef. Seiner Meinung nach ist die Konsolidierungswelle noch lange nicht vorbei. Amerikanische Häuser würden sich weiter für europäische Unternehmen interessieren. "Und Adressen von beiden Kontinenten schauen nach Asien. Aufkaufkandidaten sind vor allem kleinere Verwalter mit speziellen Fähigkeiten", sagt Flanagan. 

Weitere Investments nicht ausgeschlossen
Auch bei Invesco hat man in den vergangenen Jahren immer wieder zugeschlagen. Zuletzt kaufte das Fondshaus vor zwei Jahren Oppenheimer Funds. Derzeit suche man jedoch nicht aktiv nach neuen Kaufgelegenheiten. "Aber wir könnten uns zumindest vorstellen, den Bereich alternativer Anlagen, der jetzt rund 200 Milliarden US-Dollar groß ist, noch zu verstärken", sagt Flanagan. (fp)

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