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Für den Europäischen Fondsverband EFAMA war 2017 wirklich herausragend

2017 war insoferne exzeptionell für Europas Investmentfondsindustrie, als die Netto-Inventarwerte der UCITS-Fonds und der Alternative Investment Funds (AIFs) die 15-Billionen-Euro-Grenze überstiegen.

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Bernard Delbecque, Director of Economics and Research bei EFAMA
© EFAMA

Die European Fund and Asset Management Association (EFAMA) gab vor kurzem die Statistik über das vierte Quartal 2017 und damit auch für das Gesamtjahr bekannt, und zwar nach Staaten aufgeschlüsselt.  

Highlights 2017: Plus zwölf Prozent bei UCITS....

Die Netto-Vermögenswerte aler europäischen Fonds stiegen um zehn Prozent auf 15,623 Billionen Euro. Hauptverantwortlich dafür waren die UCITS-Fonds, deren Vermögen um zwölf Prozent auf 9,714 Billionen Euro zulegen konnten. Unter den beduetenden Fondsplätzen beziehungsweise Jurisdiktionen hatte Irland den größten Zuwachs mit 15,9 Prozent zu verzeichnen, gefolgt von Luxembourg mit plus 11,9 Prozent, Großbritannien mit plus 11,6 Prozent und Frankreich, wo sich der Zuwachs an Fondvermögen auf 9,8 Prozent belief. An verschiedenen kleineren Fondsplätzen wurden unter Umständen sogar Zuwächse der Assets von mehr als 20 Prozent, etwa in Belgien, Bulgarien, Zypern, Tschechien, Ungarn, Malta, Polen und Portugal verzeichnet. 

... und plus sieben Prozent bei AIFs

Die Netto-Vermögenswerte der Alternative Investment Funds stiegen im Jahresabstand um sieben Prozent auf europaweit 5,909 Billionen Euro. An den größten Plätzen waren Vermögenssteigerungen von 15,1 Prozent in Luxembourg, gefolgt von Irland (plus 11,8 Prozent), Deutschland (plus 6,9 Prozent), den Niederlanden (plus 5,6 Prozent) und Frankreich (plus 5,2 Prozent) zu konstatieren. Zuwächse von mehr als 20 Prozent an verwaltetem  Vermögen waren in Kroatien, Zypernn und Tschechien zu beobachten. 

Netto-Absatz 2017 mehr als verdoppelt gegenüber 2016

Die Absätze von UCITS und AIFs auf genetteter Basis erreichten 2017 949 Milliarden Euro, während es im Jahr davor bloß 461 Milliarden Euro waren. Im UCITS-Bereich konnten acht Plätze Netto-Absätze vnmehr als zehn Milliarden Euro verzechnen. Dies waren Luxembourg, Irland, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Spanien, Italien und die Schweiz. Was AIFs anbelangt, gabe es fünf Fondsdomizile mit Zuflüssen von mindestens zehn Milliarden Euro: Deutschland, Irland, Luxembourg, Großbritannien und die Niederlande. 

Fondsanzahl leicht gesteigert

Die Gesamtzahl an UCITS-Fonds stieg 2017 um 4,2 Prozent auf 31.974, während die AIFs nur um 0,3 Prozent auf 28.231 zunahmen. Geldmarkt-AIFs registrierten Abflüsse auf Nettobbasis von drei Milliarden Euro, 2016 war es noch ein Netto-Zufluss von einer Milliarde Euro gewesen.

Laut Bernard Delbecque, Director of Economics and Research bei EFAMA, war 2017 ein weiteres Rekordjahr für die europäische Fondsindustrie, wobei immerhin zwölf Staaten ein überdurchschnittliches Wahsctum der Fondsassets von mehr als zehn Prozent zu verzeichnen hatten. (kb)

 

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