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Fünf Anlageideen von der Sohn-Investmentkonferenz in London

Die Sohn London Investment Conference ist ein Top-Event der Hedgefondsszene, wo einige Manager ihre Top-Picks auf der Long-beziehungsweise Short-Seite vor einem erlesenen Kreis ausbreiten.

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Pieter Taselaar, Gründer von Lucerne Capital Management
© Archiv

Mans Larsson, Gründer von Makuria Investment Management, bezeichnete ICA als erheblich überbewertet, wie Bloomberg berichtet. Seiner Meinung nach könnte die Aktie um 75 Prozent einbrechen. Die Lebensmittelkette leide unter dem steigenden Wettbewerb in Schweden und dem Wandel zum Online-Shopping. Larsson sagte, ICA werde womöglich nicht in der Lage sein, seine Dividende durch Cashflow-Generierung zu decken. 

Catherine Berjal, Gründungspartnerin des Hedgefonds CIAM, brachte Accor eine Long-Wette ins Gespräch. Die französische Hotelkette sei ein guter Kandidat für den Einstieg von Private-Equity-Unternehmen, die dann durch Spinoffs Wert freisetzen könnten 

Der Kurs von Altice Europe könne sich auf 15 Euro verdreifachen, sagte Pieter Taselaar, der Lucerne Capital Management im Jahr 2000 gegründet hatte. Der Verkauf einiger nicht zum Kerngeschäft gehörender Vermögenswerte durch das Unternehmen werde die Leverage unter das 4,25-Fache bringen.

Per Johansson, der die 1,1 Milliarden US-Dollar schwere Hedgefondsfirma Bodenholm Capital führt, bot einen Short und einen Long an. Er empfiehlt , Koenig & Bauer zu verkaufen und das Medizintechnikunternehmen LivaNova zu kaufen. Für letzteren Wert sieht er angesichts der letzten Depressionsstudien ein Aufwärtspotenzial von 120 Prozent.

Playtech ist nach Auffassung von Jason Ader von SpringOwl das am meisten unterbewertete Gaming-Unternehmen der Welt. Ader zufolge würde das Unternehmen von der Legalisierung des Glücksspiels in den USA profitieren. Allein die asiatischen Vermögenswerte könnten mit 500 Millionen US-Dollar bewertet werden, sagte er. (kb)

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