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Franklin Templetons Social Infrastructure-Fonds stockt erneut auf

Das Management des Franklin Templeton Social Infrastructure Fund hat sechs weitere Objekte für das Fondsvermögen erworben. Damit erreicht das Fondsvolumen mittlerweile über 200 Millionen Euro. Offenbar kommen institutionelle Investoren auf den Geschmack.

Raymond Jacobs, Managing Director und Portfoliomanager des Franklin Templeton Social Infrastructure Fund (FTSIF)
Raymond Jacobs, Managing Director und Portfoliomanager des Franklin Templeton Social Infrastructure Fund (FTSIF)
© Axel Gaube / Institutional Money

Institutionelle Investoren könnten den vor rund einem Jahr aufgelegten Franklin Templeton Social Infrastructure Fund langsam aber sicher einer intensiveren Analyse unterziehen. Denn Franklin Templeton hat vor kurzem sechs neue Gebäude für Immobilien-Social-Impact-Fonds gekauft. Damit hat der Fonds unter der Leitung von Franklin Real Asset Advisors (FRAA) seit seiner Auflegung vor einem Jahr insgesamt neun Gebäude im Gesamtwert von über 200 Millionen Euro erworben. Zur Erinnerung: Zu Anfang dieses Jahres verkündete Franklin Templeton den Kauf von Immobilien aus den Bereichen Gesundheit und Justiz in London, Madrid und Mailand.

Der Franklin Templeton Social Infrastructure Fund ist ein AIFMD-konformer, offener, nicht börsennotierter Fonds, der in physische Immobilienanlagen investiert, in denen soziale Dienstleistungen angeboten werden und so zum Aufbau und Erhalt starker Gemeinschaften beitragen.

Das Fondsmanagement investiert in „Core“-Assets, die Ausschüttungen anbieten und sich in Metropolen der EU oder deren Einzugsgebiete befinden. Zudem werden Immobilien in der Schweiz und im Vereinigten Königreich berücksichtigt. Beispiele für Gebäude der sozialen Infrastruktur sind Gesundheits- und Bildungseinrichtungen, soziale und erschwingliche Wohnungen sowie Gebäude im Zusammenhang mit Justiz, Rettung und Zivildiensten.

Mehr als 100.000 Quadratmeter Mietfläche
Die neuen, sechs zusätzlichen Gebäude sind dem Bildungs- und Gesundheitssektor in Dänemark, Deutschland, Italien, Schweden und Großbritannien zuzuordnen. Der Fonds bietet nun ein diversifiziertes Portfolio mit 101.000 Quadratmetern Mietfläche. Zu den neuen Anlagen gehören ein Universitätskomplex in Aachen, eine Schule in Stockholm, ein Krankenhaus in Venedig, ein Gesundheitszentrum in Brighton, ein Portfolio von zwei Pflegeheimen in London und ein Krankenhaus in Kopenhagen.

Das Interesse an diesem Fonds sei laut Franklin Templeton groß und umfasst derzeit zwölf europäische und kanadische institutionelle Investoren. Das FRAA-Management verfügt eigenen Angaben zufolge über eine solide Pipeline von über 500 Millionen Euro Investitionen in ganz Europa und erwartet, dass es in der zweiten Jahreshälfte 2019 mehrere zusätzliche Anlagen tätigen wird.

"Bei Franklin Templeton definieren wir soziale Infrastruktur als die materiellen Vermögenswerte, die soziale Dienstleistungen ermöglichen und zum Aufbau starker Gemeinschaften beitragen“, erklärt Raymond Jacobs, Managing Director und Portfoliomanager des Fonds. „Investitionen in die soziale Infrastruktur bieten die Möglichkeit, ein doppeltes Ziel zu verfolgen, nämlich marktwirtschaftliche Renditen zu erzielen und gleichzeitig positive soziale und ökologische Auswirkungen auf die Allgemeinheit zu erzielen. Der Zugang zu Sozialdienstleistungen in ganz Europa ist zwar für Wirtschaftswachstum und Wohlstand unerlässlich, aber es wird nicht genug getan, um die erforderlichen Einrichtungen aufzubauen und angemessen zu erhalten. Durch Investitionen in die soziale Infrastruktur können Investoren dringend benötigtes privates Kapital hinzufügen, um die sozialen Dienste, die den Gemeinschaften angeboten werden, zu stärken und zu schützen."

Sustainable Development Goals im Fokus
Die Investitionen in dem Fonds tragen zu sechs der 17 Ziele der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals, SDGs) für nachhaltige Entwicklung bei: Gesundheit und Wohlbefinden, qualitativ hochwertige Bildung, sauberes Wasser und sanitäre Einrichtungen, erschwingliche und saubere Energie, nachhaltige Städte und Gemeinden, Frieden und Gerechtigkeit sowie starke Institutionen.

Riccardo Abello, Direktor und Portfoliomanager von FRAA, sagte: "Wir freuen uns über die Fortschritte, die der Franklin Templeton Social Infrastructure Fund seit seiner Gründung im Juli 2018 gemacht hat. Wir haben neun Assets für das diversifizierte Portfolio des Fonds im Gesamtwert von über 200 Millionen Euro erworben. Aktuell verfügen wir über eine solide Pipeline von über 500 Millionen Euro Investitionen in ganz Europa und gehen davon aus, dass wir noch in diesem Jahr neue Anlagenkäufe ankündigen werden."

Er fährt fort: "Unser Fokus liegt nach wie vor auf einem „Dual-Return-Ansatz“, der nach "Win-Win"-Investitionsmöglichkeiten sucht, bei denen neben einer finanziellen Rendite von mindestens der Marktrendite auch eine messbare soziale und ökologische Rendite angestrebt wird." (aa)

 

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